Google Ranking verbessern: Eine überraschend einfache Anleitung für Deine Website

Autor: Nicolas Perez-Diehl • Zuletzt aktualisiert: 24.06.2022

Du hast eine eigene Website und möchtest Dein Google Ranking verbessern?

Klasse! 🙂

Auf dieser Seite zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dein Ranking in den Suchergebnissen mit einfachen Mitteln selbst erhöhen kannst.

Du hast noch nie von „SEO“ gehört?

Keine Sorge…

Du benötigst keinerlei Vorkenntnisse, um die einzelnen Optimierungen umsetzen zu können!

Es spielt übrigens auch keine Rolle, ob Du Deine Website mit WordPress, Jimdo, Wix oder einem anderen System erstellt hast.

Alle Systeme haben grundsätzlich dieselben Chancen, bei Google zu ranken.

Lass uns starten!

Tipp: Du möchtest Dein aktuelles Google-Ranking checken? Hier geht’s zu meinem eigenen Ranking-Check-Tool. Die Nutzung ist natürlich komplett kostenlos! 😉

Noch ein Tipp: Du möchtest Deine WordPress-Seite fit für SEO machen? In meinem Beitrag über WordPress SEO erkläre ich, wie Du vorgehen musst.

Abschnitt 1

Grundlagen für die Optimierung

Lass uns zunächst einige Grundlagen durchgehen, bevor wir in die Optimierung Deines Rankings einsteigen.

1 – Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sobald es darum geht, das Google-Ranking einer Website gezielt zu verbessern, befinden wir uns im Bereich der sogenannten Suchmaschinenoptimierung.

Vielleicht hast Du schon einmal von der geläufigen Abkürzung „SEO“ gehört.

Das steht für Search Engine Optimization.

Oft wird SEO als mysteriöse Black-Box bzw. als Buch mit sieben Siegeln dargestellt…

ABER:

Egal, was Dir irgendjemand erzählt…

Jeder kann SEO! 

Wirklich 🙂

Ja, natürlich kann SEO durchaus sehr komplex sein und eine Menge an Erfahrung und Know-How erfordern.

Das gilt in der Regel aber nur für riesige Webseiten und Online-Shops mit tausenden von Seiten. Hier muss man schon wissen, was man tut…

Für Dich als Betreiber einer verhältnismäßig „kleinen“ Website gilt das jedoch nicht!

Denn:

Grundsätzlich besteht die einzige Aufgabe im SEO-Bereich darin, besser bzw. relevanter zu sein, als die anderen Seiten.

Und das ist wahrlich keine Kunst, sondern ein Handwerk, das man erlernen kann!

Hier noch eine kleine Übersicht mit SEO-Begriffen, die ich im Text verwenden werde:

Begriff Bedeutung
Keyword Als Keyword wird das Wort (bzw. die Wörter) bezeichnet, die der Nutzer in das Google-Suchfeld eingibt.
Suchvolumen Das Suchvolumen gibt an, wie oft ein Suchbegriff bzw. ein Keyword pro Monat durchschnittlich gesucht wird.
Google Algorithmus Als Google-Algorithmus werden ganz allgemein die mathematischen Formeln / Handlungsanweisungen bezeichnet, nach denen Google die Relevanz einer Seite bewertet.
(Google-) Index Der Google-Index umfasst alle Seiten, die der Googlebot jemals im Internet gefunden hat. Du kannst Dir den Index als riesige „Bibliothek“ an einzelnen Webseiten vorstellen. Um Dir die passenden Suchergebnisse möglichst schnell auszuspielen, greift Google auf diesen Index zurück.
Crawler (Spider) Als Crawler wird eine Software bezeichnet, die das Internet automatisiert / selbstständig durchsucht. Mithilfe solch einer Software durchsucht auch Google das Internet (nach neuen Seiten).
Googlebot Der Google-Crawler, der das Internet permanent durchsucht trägt den Namen „Googlebot“.

2 – Wie funktioniert das mit dem Google-Ranking eigentlich?

Hinter den Google-Suchergebnissen steckt ein ziemlich komplexer Algorithmus, der jede einzelne Seite im Internet scannt, bewertet und dann in den Index aufnimmt.

Für die Bewertung der einzelnen Seiten greift der Algorithmus auf sogenannte „Rankingfaktoren“ zurück.

Die meisten Faktoren hält Google geheim, ein paar sind bekannt.

ABER, jetzt kommt’s:

Wir müssen gar nicht alle Faktoren im Detail kennen, um ganz oben zu ranken!

Ja, wirklich! 😀

Denn:

Um Top-Rankings erreichen zu können, müssen wir „nur“ verstehen, was Google eigentlich will.

Und was will Google?

Ganz einfach: zufriedene Nutzer.

Und was heißt das jetzt für uns als Website-Betreiber?

Wir müssen Google dabei helfen, die Nutzer zufriedenzustellen.

Und wie stellen wir das an?

Indem wir zu einem bestimmten Keyword den absolut besten Inhalt erstellen, den es gibt.

Der Inhalt muss so gut sein, dass Google schlichtweg nichts anderes übrig bleibt, als unsere Seite ganz oben zu ranken! 

Wir halten uns also nicht mit der Optimierung eines jeden noch so kleinen Faktors auf, sondern konzentrieren uns einfach darauf, wirklich tolle Inhalte zu erstellen.

Der langjährige Google-Mitarbeiter John Müller bringt es in diesem Twitter-Posting auf den Punkt:

Twitter Post von @johnmu

Allerdings ist es so, dass es nicht damit getan ist, einen Text einfach irgendwie auf unsere Website zu veröffentlichen…

Damit Google unsere Seite auch tatsächlich als relevant einstuft, müssen wir dem Algorithmus ein wenig auf die Sprünge helfen und ein paar Dinge beachten.

Denn:

Google ist und bleibt eine Maschine.

Und Maschinen sind grundsätzlich dumm wie Brot… 😛

Ich zeige Dir später im Detail, was Du alles beachten musst!

3 – Es geht nicht darum, Google auszutricksen

Wenn Du die Platzierung Deiner Website in den Google Suchergebnissen verbessern möchtest, solltest Du Dich unbedingt von dem Gedanken verabschieden, Google einfach austricksen zu können.

Es gibt nicht den einen Trick oder die eine geheime Einstellung, die Deine Seite schlagartig nach vorne katapultiert!

Auch die Befolgung einzelner „SEO-Tipps“ ist in der Regel nicht sehr zielführend…

Denn:

Auch das Konzept der „Tipps“ suggeriert, dass man nur an 1-2 Schrauben drehen muss, um bei Google ganz oben zu stehen.

Das ist jedoch ein fataler Irrtum und entspricht nicht der Realität (auch wenn das immer noch gerne behauptet wird).

Also…

Was in allen Bereichen des Lebens gilt, gilt auch bei Google:

Ein gutes Ranking musst Du Dir verdienen.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig dramatisch…

Aber:

Top-Rankings sind das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit. 😀

An dieser Stelle möchte ich Dir auch noch die Website von Sebastian Lugert empfehlen.

Er gibt dort einen extrem detaillierten Einblick in seinen SEO-Prozess und legt mit maximaler Transparenz offen, welche Maßnahmen er umsetzt, was er damit bezwecken möchte und welche Ergebnisse er erzielt.

Der Bericht macht noch einmal deutlich, dass SEO keine Magie, sondern ein Handwerk ist.

4 – Google bewertet jede Seite einzeln

Du solltest Deine Website nicht als eine zusammenhängende Einheit betrachten, sondern als ein Konstrukt, das aus vielen komplett eigenständigen Seiten besteht.

Denn:

Google bewertet jede einzelne Seite auf Deiner Website separat.

Auf jede einzelne Seite wendet Google seine Bewertungskriterien an.

Nicht umsonst besitzt jede einzelne Seite z.B. auch einen eigenen Seitentitel und eine eigene URL.

Also:

Jede einzelne Seite ist eine eigenständige Einheit, die Du ganz unabhängig von den anderen Seiten optimieren kannst (und solltest).

Das führt uns auch gleich zum nächsten Punkt:

5 – Optimiere jede Seite immer nur für ein Thema

Da Google jede Seite einzeln bewertet, müssen wir unbedingt darauf achten, jede einzelne Seite auch immer nur für ein bestimmtes Thema bzw. ein Hauptkeyword zu optimieren.

Denn:

Wenn Du auf einer Seite über verschiedene Themen schreibst, weiß der Algorithmus nicht, für welche Suchbegriffe er die Seite nun ranken soll.

Google ist verwirrt!

Und das ist nicht gut…

Die Folge:

Du rankst für keines der Themen wirklich gut, da Deine Seite einfach nicht klar genug auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet ist.

Abgesehen davon verwirrt es auch den Nutzer, wenn Du über verschiedene Themen auf einer Seite schreibst…

Für Google (und den Nutzer) ist die Seite dann nichts halbes und nichts ganzes!

Wenn Du jede Seite nur auf ein einziges Thema optimierst, sollte die Struktur Deiner Website ungefähr so aussehen:

pro Seite nur 1 Thema, Website Struktur

6 – Denke in Themen, nicht in Keywords

In der Regel sucht der Nutzer bei Google nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem.

Ein Beispiel:

Suchanfrage:
„Google Ranking verbessern“
Problem:
Website des Nutzers rankt bei Google nicht für das gewünschte Keyword.
Lösung:
Anleitung, die dem Nutzer zeigt, wie man das Google-Ranking verbessert.

Für Google sieht das Wunsch-Szenario folgendermaßen aus:

  1. Der Nutzer gibt seine Suchanfrage in die Suchzeile ein.
  2. Der Nutzer klickt auf das erste Suchergebnis.
  3. Der Nutzer erhält auf der Seite alle Informationen, die er zur Lösung seines Problems benötigt.
  4. Der Nutzer ist zufrieden.
  5. Der Nutzer wird wieder auf Google zurückgreifen, wenn er nach einer Lösung für ein anderes Problem sucht.

Für uns ist hier besonders Punkt 3 interessant…

Was zeichnet die Seite also aus, die auf Platz 1 steht?

Der Inhalt auf dieser Seite ist allumfassend!

Die Seite speist den Nutzer nicht mit einer halbherzigen Antwort ab, sondern zeigt ihm von A bis Z, wie er mit seiner Seite bessere Rankings erzielen kann.

Wichtig:

Solche umfassenden Inhalte kannst Du nur erstellen, wenn Du in übergeordneten Themen denkst und nicht in einzelnen Keywords!

Wenn Du Dich auf einzelne Keywords konzentrierst, gehst Du viel zu kleinteilig vor.

Und was passiert automatisch, wenn Du Dich auf einzelne Keywords fokussierst?

Richtig:

Du erstellst für jedes noch so kleine Keyword eine eigene Seite.

Doch genau das mag der Nutzer gar nicht (und Google auch nicht).

Warum?

Weil der Nutzer dann mehrere Suchanfragen starten muss, um alle Informationen zu erhalten.

Die Suche nach einer Lösung ist für den Nutzer dann nicht mehr schnell und leicht, sondern anstrengend und nervig…

Die Nutzerzufriedenheit geht rapide den Bach runter.

Für Google ist das der Super-Gau!

Aus diesem Grund bevorzugt Google allumfassende Inhalte, die ein Thema von A bis Z vollständig abdecken.

Denn nur das garantiert zufriedene Nutzer.

Hier noch ein paar Beispiele, um den Unterschied zwischen einem einzelnen Keyword und einem Thema zu verdeutlichen:

Wir erstellen unsere Inhalte also nicht für einzelne Keywords, sondern zu übergeordneten Themen.

Dass dieser Ansatz von Erfolg gekrönt ist, zeigt folgendes Beispiel:

Hier ranke ich mit einer einzigen Seite für über 100 Keywords in den Top 10:

Beitrag zu einem Thema, viele Top-Rankings

Abschnitt 2

Anleitung: Google-Ranking verbessern in 7 Schritten

1 – Das richtige Thema wählen

Im ersten Schritt stellt sich die Frage, für welche Themen Du Deine Website überhaupt optimieren solltest.

In den letzten Jahren habe ich während meiner täglichen Arbeit immer wieder beobachtet, dass sich Website-Betreiber bei der Auswahl von Keywords sehr leicht vom Suchvolumen bzw. vom (potentiellen) Traffic berauschen lassen.

Mich selbst übrigens eingeschlossen… 😀 🙁

Die Folge:

Man verfällt sehr schnell dem Wunsch, für ALLE Themen ranken zu wollen, um möglichst viele Besucher auf der eigenen Website zu haben.

Diese Vorgehensweise ist aber selbstverständlich Quatsch mit Soße. 😀

Dein Fokus sollte nicht auf möglichst viel Traffic, sondern auf möglichst relevantem Traffic liegen!

Um diesem Grundsatz gerecht zu werden, müssen wir schon bei der Themenauswahl sehr wählerisch sein und von vornherein rigoros aussortieren.

Denn:

NICHTS IST SCHLIMMER, als Schweiß, Blut und Tränen in die Erstellung von Inhalten zu investieren, um dann zu merken, dass die Besucher, die wir über diesen Inhalt generieren, für unser eigentliches Ziel vollkommen wertlos sind.

Deshalb gilt:

Investiere lieber 2 Stunden mehr in eine gründliche Keyword-Recherche, als eine Woche lang an einem Text zu sitzen, der Dich Deinem Ziel überhaupt nicht näher bringt.

Glaub mir, ich weiß (leider) wovon ich Rede…

Bevor Du in die Themen-Recherche einsteigst, solltest Du Dir also genau überlegen, was Du mit Deiner Website bzw. Deinem Blog überhaupt erreichen willst!

Es gibt grundsätzlich keine „richtigen“ oder „falschen“ Ziele…

Es ist nur wichtig, dass Du für Dich ein Ziel klar definierst.

Denn:

Nur wenn Du weißt, welches Ziel Du mit Deiner Website verfolgst, kannst Du entscheiden, für welche Themen es sich lohnt, zu ranken.

Bevor Du für ein Thema Inhalte erstellst, solltest Du Dir immer folgende Frage stellen:

Mit welcher Intention suchen die Nutzer nach diesem Thema?

Die Suchintention ist das A und O.

Du musst unbedingt herausfinden, wo sich die Nutzer gedanklich gerade befinden, wenn sie die Suchanfrage bei Google eintippen.

Wie stellst Du das an?

Ganz einfach:

Indem Du einen Blick in die Google-Suchergebnisse wirfst!

Ein Beispiel:

Nehmen wir einfach mal an, Du möchtest auf Deiner Website einen Online-Kurs verkaufen, in dem Du die Grundlagen der Meditation vermittelst.

Unser Hauptkeyword lautet also: „Meditation lernen“.

So sehen die Suchergebnisse aus:

Google Suchergebnisse, Suchintention analysieren

Erläuterungen:

Ganz oben werden über den organischen Suchergebnissen bezahlte Anzeigen ausgespielt. Auch das ist für uns relevant! Warum? Weil es uns zeigt, dass in diesem Thema Geld steckt. Offensichtlich gibt es Werbetreibende, die bereit sind, für die Anzeige ihrer Website zu bezahlen. Es handelt sich also um ein lukratives Keyword. Wenn wir einen Kurs verkaufen möchten, sind wir hier schon mal nicht ganz verkehrt…

Google spielt hier sehr weit oben das Feature „Ähnliche Fragen“ aus. Hier werden Fragen angezeigt, die von den Nutzern oft im Zusammenhang mit unserem Keyword gesucht werden. Grundsätzlich ist das schon mal ein gutes Signal, da es uns zeigt, dass es hier einen Informationsbedarf gibt. Wenn wir uns die Fragen genauer anschauen, wird außerdem klar, dass es sich bei den Suchenden wirklich um Einsteiger handelt („Was denkt man wenn man meditiert?“).

Als weiteres Feature spielt Google die Video-Box aus. Das zeigt uns, dass die Nutzer zu diesem Thema gerne auch Videos konsumieren. Den Video-Titeln nach zu urteilen geht es hier insbesondere um eine geführte Meditation. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass die Suchenden, vorher noch nie selbst meditiert haben.

Zu guter Letzt verraten uns auch die Formulierungen in den Seitentiteln, dass es sich bei den Suchenden um Anfänger handelt. Oft werden hier Begriffe verwendet wie „Anleitung“, „einfach“, „für Anfänger“ und „Tipps“.

Ergebnis unserer Analyse:

Bei den Nutzern, die nach diesem Keyword suchen, handelt es sich offensichtlich um Anfänger / Einsteiger, die wahrscheinlich noch nie selbst meditiert haben und über keinerlei Erfahrungen verfügen.

Die Nutzer gehören also eindeutig zu unserer Zielgruppe!

Da wir in unserem Online-Kurs die Grundlagen der Meditation vermitteln möchten, ist das Keyword wie für uns gemacht.

Du siehst, wie wichtig die Analyse der Suchintention ist.

Eins ist sicher:

Wenn Du Dir die Zeit nimmst, um zu prüfen, ob es für Dich Sinn macht, für Thema XY Inhalte zu erstellen, bist Du den meisten Website-Betreibern schon weit voraus!

Tipp: Obwohl es mittlerweile Tools gibt, die für jedes Keyword die (grobe) Suchintention angeben, geht meiner Meinung nach nichts über eine manuelle Analyse. Nur mit einer detaillierten Analyse finden wir heraus, was die Nutzer wirklich wollen.

2 – Inhalt erstellen / optimieren

Wichtiger Hinweis:

Im folgenden werde ich Dir einige Tipps und Hinweise zur Erstellung toller Inhalte geben. Wenn Du noch tiefer in das Thema der Content-Erstellung eintauchen möchtest, lege ich Dir meinen Beitrag SEO Texte schreiben ans Herz. Dort begleite ich Dich von A bis Z bei der Erstellung eines Textes und zeige Dir im Detail, wie ich arbeite.

In Schritt 1 haben wir geprüft, ob es für uns Sinn macht, für unser ausgesuchtes Keyword zu ranken.

Antwort: Ja, es lohnt sich!

Dann geht es jetzt darum, den Inhalt zu erstellen.

Nein, stopp…

Es geht nicht einfach nur darum, irgendeinen Inhalt zu erstellen. Nein, es geht noch nicht einmal darum, „guten“ Inhalt zu erstellen…

Es geht darum, den besten Inhalt zu erstellen, den es im Internet zu Deinem Keyword gibt!

Das klingt nach viel Arbeit?

Stimmt!

ABER:

Wenn Du wirklich ranken und Deine Mitbewerber überholen willst, führt kein Weg daran vorbei.

Wie erstellst Du nun geniale, allumfassende Inhalte, die von den Nutzern und von Google geliebt werden?

Schauen wir uns die einzelnen Schritte an unserem Beispiel-Keyword an.

2.1 – In das Thema eintauchen

Im ersten Schritt möchten wir in unser Thema eintauchen und erfahren, was die Nutzer wissen möchten, wenn sie nach diesem Thema suchen.

Das heißt konkret:

  • Welche Fragen brennen den Nutzern unter den Nägeln?
  • Mit welchen Problemen / Schwierigkeiten haben die Nutzer zu kämpfen?
  • Welches Ziel verfolgen die Nutzer mit ihrer Suchanfrage?

Um Antworten auf diese wichtigen Fragen zu erhalten, stehen uns verschiedene Quellen zur Verfügung, die wir uns jetzt im Detail ansehen.

Deine Aufgabe:

Schreibe Dir alle relevanten Keyword-Vorschläge, Nutzer-Fragen und verwandten Keywords in ein Dokument.

Los geht’s!

Quelle 1: Google-Suggestions

Google Suggestions

Die Google-Suggestions (Auto-Vervollständigungen) verraten uns, was die Nutzer sonst noch so eingeben, wenn sie nach dem Thema suchen.

Das kann für uns sehr aufschlussreich sein.

Beispielsweise sehen wir hier, dass die Nutzer bereits von sich aus nach einem „Kurs“ bzw. nach einem „Online-Kurs“ suchen.

Das bestätigt uns in unserem Ziel, einen Kurs anzubieten.

Quelle 2: Ähnliche Fragen

Google Suchergebnisse, Feature: Ähnliche Fragen

Zu viele Themen blendet Google in den Suchergebnissen „Ähnliche Fragen“ ein.

Dabei handelt es sich um echte Nutzerfragen, die in das Suchfeld von Google eingegeben werden.

Die Art der Fragen verrät uns, auf welchem Wissensstand sich die Nutzer befinden, wenn sie nach unserem Thema suchen.

Das ist sehr wichtig, um später beim Schreiben die richtige Ansprache zu wählen bzw. den richtigen Ton zu treffen.

Tipp:

Wenn Du auf eine der Fragen klickst, klappen unten weitere Fragen aus. Klicke so lange auf die Fragen, bis keine neuen Fragen mehr dazukommen oder die Fragen nicht mehr relevant zum Thema sind.

Quelle 3: AnswerThePublic.com

answerthepublic keyword tool

Als dritte Quelle greifen wir auf das kostenlose Tool AnswerThePublic zurück.

Gib einfach Dein Keyword ein und stelle die Sprache und das Land entsprechend ein.

Das Tool spuckt Dir dann eine ganze Menge an Fragen und weiteren Suggestions aus, die die Nutzer bei Google eingeben.

Die Ergebnisse sind nach Kategorien sortiert (Questions, Prepositions, Comparisons, Alphabeticals und Related).

Ich empfehle, die Ansicht von „Visualisation“ auf „Data“ umzustellen.

Das kannst Du oben jeweils für alle Kategorien einzeln einstellen:

AnswerThePublic Tool, Ansicht wechseln

Deine Ergebnisse sehen dann z.B. so aus:

AnswerThePublic Tool, Ergebnisse

Hierzu noch ein Hinweis:

Das Tool spuckt teilweise sehr spezielle Ergebnisse aus — z.B. oben im Screenshot „Meditation lernen in Asien“.

Hier musst Du abwägen, ob das für Dich wirklich relevant ist oder nicht.

Weiterhin solltest Du auch bei Vorschlägen aufpassen, die nicht ganz zu Deinem Thema passen, sondern nur die richtigen Wörter enthalten.

Ein Beispiel wäre „Meditation beim Lernen“ (auch oben im Screenshot zu sehen).

Auf den ersten Blick scheint dieser Vorschlag relevant zu sein — hier ist aber tatsächlich etwas ganz anderes gemeint!

Quelle 4: Keyword-Tool

Zu guter Letzt gibst Du Dein Thema noch einmal in ein Keyword-Tool ein.

Dazu kannst Du ebenfalls ein kostenloses Tool nutzen wie z.B. den Free Keyword Generator oder Keyword-Tools.org.

Tipp: Hier findest Du eine Übersicht mit vielen weiteren empfehlenswerten kostenlosen SEO-Tools 🙂

Auch im Keyword-Tool Deiner Wahl gibst Du einfach Dein Thema in das Suchfeld ein.

So ungefähr sehen dann Deine Ergebnisse aus:

Free Keyword Generator von Ahrefs, Ergebnisse

Je nach Größe des Themas unterscheidet sich die Anzahl der Vorschläge deutlich.

Interessant ist hier zum Beispiel, dass die Nutzer ganz spezifisch nach „Zen Meditation lernen“ suchen.

Auch das könnte man später im Beitrag aufgreifen.

Auch die Suchanfrage „Meditation lernen PDF“ ist sehr spannend…

Um dem Nutzer das zu geben, wonach er sucht, sollten wir unsere Anleitung also auch als PDF anbieten.

Diese Erkenntnisse bringen uns wieder einen Schritt näher zum allumfassenden Inhalt, den wir anstreben.

Noch ein Tipp: Wenn Du Spaß an SEO gefunden hast und regelmäßiger nach Keywords suchen möchtest, lege ich Dir eine kleine Investition in ein kostenpflichtiges Keyword-Tool ans Herz. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet z.B. der KWFinder. Du kannst das Tool 10 Tage lang kostenlos testen (danach 29,90€/Monat).

2.2 – Analyse der Top 10 Seiten

Im Anschluss solltest Du Dir auch die Top 10 Webseiten anschauen, die für Dein Thema ranken.

Ja, wirklich alle 10 Seiten!

Warum?

Ganz einfach:

Diese Top 10 Seiten sind offensichtlich das absolut beste, was Google aktuell zu Deinem Thema finden kann. 

Das heißt:

Irgendwas scheinen die Seiten richtig gemacht zu haben, sonst würden sie nicht dort oben stehen…

Indem Du Dir die Top-Seiten im Detail anschaust, kannst Du herausfinden, was bei den Nutzern gut ankommt bzw. was offensichtlich funktioniert.

Es geht hier aber natürlich NICHT ums Abschreiben! 😛

Verschaffe Dir einfach einen guten Überblick.

Bei der Erstellung des Inhalts solltest Du aber auf Deine eigene Expertise und Deinen eigenen Stil vertrauen.

2.3 – Text schreiben / Content erstellen

Nachdem Du Dich intensiv mit Deinem Thema und mit der Suchintention der Nutzer auseinandergesetzt hast, ist es nun an der Zeit, den eigentlichen Text zu schreiben.

Orientiere Dich dabei an den Erkenntnissen, die Du in den vorherigen Schritten 2.1 und 2.2 gewonnen hast.

Also:

  • Suggestions / Vervollständigungen
  • verwandt Suchanfragen
  • Nutzerfragen

Gehe von diesen Punkten aus und kombiniere sie dann mit Deiner ganz persönlichen und einzigartigen Expertise.

Weltklasse Content Formel

Ganz wichtig:

Es geht ausdrücklich nicht darum, einfach ein paar Infos von den Top-10 Seiten zu klauen, neu zusammenzufassen und ein paar nette Bilder rauszusuchen…

Denn:

Das kann jeder und es kostet fast keine Mühe.

Und was keine Mühe kostet, wird auch selten belohnt…

Aus diesem Grund kommt es vor allem auf Deine Expertise und Deine individuellen Erfahrungen an, die Du mit den Nutzern teilen kannst.

Denn:

Eigene Erfahrungen und echtes Wissen kann man eben nicht einfach kopieren!

Also:

Wenn der Nutzer wissen möchte, wie man meditiert, dann hau einfach alles raus, was Du darüber weißt und hör erst auf zu schreiben, wenn alles gesagt ist.

Und ganz wichtig:

Halte nichts zurück!

Wenn Du wichtige Informationen aus Angst vor Nachahmern zurückhältst, hast Du schon verloren.

Sei mutig und vor allem authentisch.

Denn:

Das lieben die Nutzer mehr als alles andere!

Wirklich.

2.4 – Gliederung (HTML-Überschriften)

Die saubere Gliederung Deines Textes ist sehr wichtig.

Verwende dazu unbedingt HTML-Überschriften:

HTML Überschriften Gliederung

Die Gliederung ist denkbar einfach:

Für besonders wichtige Abschnitte verwendest Du H2-Überschriften, für weniger wichtige Abschnitte H3-Überschriften und so weiter.

Du kannst Deinen Text theoretisch von H2 bis H6 gliedern.

Ich empfehle aber, maximal bis H4 zu gliedern.

Ansonsten gibt das ein unübersichtliches Überschriften-Gewirr, das im Zweifel mehr schadet als nützt…

Hinweis: Die H1-Überschrift habe ich hier absichtlich ausgelassen, da es sich um die Hauptüberschrift Deiner Seite handelt, die ohnehin nur ein einziges mal vorkommt.

Die Nutzer können zwar nicht sehen, welche HTML-Überschrift Du jeweils verwendest.

Aber:

Google kann es sehen!

Und Google orientiert sich bei der Bewertung Deiner Seite auch an der Überschriften-Struktur…

Das heißt:

Der Text in einer H2-Überschrift wird tendenziell stärker gewichtet als der Text in einer H3- oder H4-Überschrift.

Deshalb solltest Du die Gliederung wirklich Ernst nehmen.

So sieht übrigens die Gliederung mit HTML-Überschriften für diesen Text aus:

Text Gliederung mit HTML Überschriften

ACHTUNG! – Noch ein ganz wichtiger Tipp:

Orientiere Dich bei der Gliederung Deines Inhalts niemals am Aussehen der einzelnen Überschriften (also z.B. an der Schriftgröße).

Das kann nämlich dazu führen, dass Du Dir aus optischen Gründen Deine ganze HTML-Gliederung zerschießt…

In der Regel lässt sich das Aussehen bzw. die Schriftart Deiner Zwischenüberschriften ganz leicht über das Styling-Menü oder individuelle CSS-Einstellungen Deines Website-Programms anpassen.

Hier ein paar hilfreiche Informationen dazu:

Wenn Du ein Drittanbieter Theme installiert hast, kannst Du das Aussehen der Überschriften in der Regel in den Theme-Einstellungen anpassen. Bei mir sieht das z.B. so aus:

WordPress Überschriften anpassen, Drittanbieter Theme

Wenn Du kein Drittanbieter-Theme installiert hast, musst Du das Aussehen der Überschriften manuell anpassen. Gehe dazu in der linken Seitenleiste auf „Design“, dann auf „Customizer“ und dann ganz unten auf „Zusätzliches CSS“.

Hier ein paar Beispiele für CSS-Code:

h2 {font-size: 40px; color: black; font-family: arial;}

Erläuterung:

  • Mit „font-size“ bestimmst Du die Schriftgröße.
  • Mit „color“ bestimmst Du die Schriftfarbe.
  • Mit „font-family“ bestimmst Du die Schriftart.

Du kannst den Code einfach 1:1 übernehmen und die Werte entsprechend anpassen. Ersetze zu Beginn „h2“ durch die Überschrift, die Du bearbeiten möchtest.

Info: Der Code ändert das Aussehen immer auf allen Seiten Deiner Website.

Wenn sich nichts ändern sollte, kannst Du auch noch folgenden Code ausprobieren:

h2 {font-size: 40px !important; color: black !important; font-family: arial !important;}

So kannst Du das Aussehen Deiner Überschriften bei WIX anpassen:

  1. Gehe in der linken Seitenleiste auf „Designverwaltung“.
  2. Klicke dann auf „Text“.
  3. Hier kannst Du für jede einzelne HTML-Überschrift (H1-H6) das Aussehen anpassen.

Hier noch ein Screenshot:

WIX Überschriften Styling anpassen

2.5 – Schreibstil

Ein „weicher“ Faktor bei der Optimierung ist auch der Schreibstil.

Klar, Dein Inhalt sollte wenn möglich frei von Grammatik- und Rechtschreibfehlern sein.

Aber es geht auch darum, wie der Text aufgebaut ist…

Fakt ist:

Internetnutzer möchten schnell und unkompliziert ans Ziel kommen.

Konkret bedeutet das:

Nutzer möchten möglichst schnell eine Antwort auf ihre Frage bzw. die Lösung für ihr Problem finden.

Und genau aus diesem Grund sollten Deine Inhalte möglichst leicht zu lesen sein.

So sollte Dein Content ausdrücklich NICHT aussehen:

Textwüste

Der Text mag fachlich ausgezeichnet und super seriös sein…

Für das Auge ist er aber eine einzige Qual!

Viele Webseiten übernehmen einfach den Stil, den wir aus Büchern kennen.

Allerdings ist das Lesen auf einem Bildschirm für das menschliche Auge sehr viel anstrengender als das Lesen auf Papier.

Wir müssen uns schon sehr anstrengen, um den Text oben vom Screenshot Wort für Wort zu lesen.

Egal wie seriös Dein Text sein soll…

Regelmäßige Absätze gehören zu den Mindestanforderungen für Texte im Internet.

Je nach Schriftgröße sollten die Absätze maximal 3 Zeilen umfassen.

Vielleicht hast Du auch schon bemerkt, dass ich in diesem Beitrag oft mehrmals hintereinander nur 1 Zeile pro Absatz verwendet habe.

Beim Schrieben mag das zu Beginn ein wenig ungewohnt sein — Deine Leser werden es Dir aber danken!

Um den Inhalt weiter aufzulockern, solltest Du auch

  • Fettmarkierungen,
  • Kursivschrift und
  • unterstrichene Wörter

verwenden.

Damit erleichterst Du den Nutzern das Lesen enorm!

Ziel sollte meiner Meinung nach immer eine „luftige“ Text-Struktur sein.

Soll heißen:

Der Leser kann von einem zum anderen Text-Häppchen springen und muss sich nicht durch riesige Absätze quälen.

Außerdem täuscht eine luftige Text-Struktur über die tatsächliche Länge des Textes hinweg.

Oder hättest Du gedacht, dass Du bis hierhin schon über 3.800 Wörter gelesen hast? 😀

Wahrscheinlich nicht…

Und das ist gut so.

Denn:

Endlos lange Text-Blöcke schrecken ab!

Egal wie spannend Dein Text ist…

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ansprache.

Also:

Wie „sprichst“ Du mit dem Leser?

Hier kann ich Dir empfehlen, genau so zu schreiben, wie Du sprichst.

Das ist gerade zu Beginn tatsächlich gar nicht so leicht…

Versuche aber, mit dem Leser in einen imaginären Dialog zu treten.

Das lässt sich nicht nur gut lesen, sondern wirkt in der Regel auch sehr authentisch.

Auch das kann durchaus eine Umstellung für Dich sein, da wir im Deutschunterricht alle gelernt haben, dass man eben nicht so schreibt, wie man spricht…

Doch gerade bei komplizierten Themen kann ein lockerer und direkter Schreibstil Wunder wirken.

Oft ist die Versuchung groß, mit Fachbegriffen um sich zu werfen, um dem Leser zu beweisen, dass man weiß, wovon man spricht.

Zumindest geht es mir oft so…

Doch im Internet geht es nicht um hochtrabende Abhandlungen, sondern darum, Dinge in einfachen Worten zu erklären.

Denn dann hilfst Du Deinen Lesern wirklich weiter!

Und wenn Du das schaffst, hast Du gewonnen!

Darüber hinaus kannst Du Deine Inhalte auch noch mit Aufzählungen, Tabellen und Grafiken auflockern.

Eine gute Grafik sagt mehr als tausend Worte! 😉

Hier noch einmal alle wichtigen Punkte im Überblick:

Checkliste: Schreibstil

  • Korrekte Rechtschreibung & Grammatik
  • gut lesbare Schriftgröße (min. 16px)
  • gut lesbare Schriftart (Arial, Helvetica, Roboto, Sans-Serif)
  • verwende Fettmarkierungen, Kursivschrift, Unterstreichungen
  • Absätze mit max. 3 Zeilen
  • lockerer und direkter Schreibstil
  • trete mit dem Leser in einen Dialog
  • verwende Tabellen, Aufzählungen und Grafiken

2.6 – Keywordbewusstes Schreiben

Vor ein paar Jahren war die sogenannte Keyword-Dichte für das Ranking noch von entscheidender Bedeutung.

Also:

Wie oft kommt das Keyword im Text vor?

Heutzutage sieht das ein wenig anders aus.

Denn:

Google wird immer besser darin, den Inhalt einer Seite zu verstehen, auch wenn das Keyword nur ein paar Mal im Text vorkommt.

Doch VORSICHT:

Google ist und bleibt eine (dumme) Maschine.

Wenn Du wichtige Keywords und verwandte Suchbegriffe zu selten in Deinem Text unterbringst, kannst Du durchaus Schwierigkeiten bekommen.

Kurz gesagt:

Du musst dem Algorithmus schon klar machen, worüber Du schreibst…

Zögere also nicht, relevante Keywords (sinnvoll!) in Deinem Text und auch in den Zwischenüberschriften unterzubringen.

Leider gibt es hier kein Richtig und kein Falsch.

Es hängt immer vom Thema ab…

Lass Dich daher bitte nicht auf irgendwelche Werte festnageln!

Im Idealfall schreibst Du Deinen Text einfach runter und hast dadurch schon oft genug das Keyword untergebracht.

Hier solltest Du Dein Keyword (wenn möglich) unterbringen:

  • In der H1-Überschrift (Headline)
  • In den ersten 100 Wörtern Deines Textes
  • In einigen Zwischenüberschriften (H2, H3, H4)

Wenn es sich anbietet, kannst Du das Keyword bzw. relevante Suchbegriffe hier und da auch mal fett markieren.

3 – Titel optimieren

Seitentitel, SEO-Titel, Title-Tag, in den Google Suchergebnissen

Kurz vorab: Egal ob „Seitentitel“, „SEO-Titel“ oder „Title-Tag“ — das ist alles dasselbe!

Neben der Erstellung des Inhalts zählt die Optimierung des Seitentitels zu Deinen wichtigsten Aufgaben.

Denn:

Für den Google-Algorithmus ist der Seitentitel wahrscheinlich mit das wichtigste Bewertungskriterium für Deine Seite überhaupt.

Und:

Auch für den Nutzer ist der Titel von größter Bedeutung.

Denn der Titel ist das allererste, was die Nutzer in den Suchergebnissen von Deiner Seite sehen.

Der Titel entscheidet, ob die Nutzer in den Suchergebnissen auf Deine Seite klicken oder nicht.

Der Titel entscheidet also über Sieg oder Niederlage…

Wenn der Titel die Nutzer überhaupt nicht abholt und nicht zum Klicken animiert, bist Du geliefert.

Also:

Was macht einen guten Titel aus?

Ein guter Titel…

  • … enthält das Hauptkeyword (und ggf. auch weitere Nebenkeywords).
  • … holt die Nutzer genau dort ab, wo sie sich gedanklich gerade befinden.
  • … macht neugierig und animiert zum Klicken.

Das klingt vielleicht erstmal nach einer Mammutaufgabe, ist aber eigentlich gar nicht so schwer! 🙂

Für den Anfang kannst Du Dich sehr gut an folgendem Muster orientieren:

Seitentitel erstellen (Muster / Vorlage) und Beispiel

Hier noch einmal alle 3 Bausteine im Detail erklärt:

Hauptkeyword

Setze das Hauptkeyword immer an den Anfang des Titels.

Das ist extrem wichtig!

Denn:

Wenn der Nutzer z.B. nach „Online-Marketing“ sucht, möchte er im Titel auch möglichst schnell genau diesen Begriff wieder entdecken.

Dann meldet sein Gehirn:

„Achtung! Hier gibt es eine Übereinstimmung! Das ist für uns relevant!“

Und da wir von links nach rechts lesen, sollte sich das Hauptkeyword möglichst am Anfang (also auf der linken Seite) befinden.

Hauptkeyword im Seitentitel, Übereinstimmung (Grafik)

Trennzeichen

Es ist keinesfalls Pflicht, zwischen dem Hauptkeyword und den Nebenkeywords ein Trennzeichen einzusetzen.

Meiner Meinung nach gibt es Deinem Titel aber eine schöne und saubere Struktur.

Welches Trennzeichen Du verwendest, spielt grundsätzlich keine Rolle.

Ich verwende gerne die sogenannte „Pipe“ ( | ).

Die nimmt einfach besonders wenig Platz weg…

Auf dem Mac generierst Du die Pipe mit [alt] + [7].

Bei Windows mit [Alt Gr] + [><]. Andere Sonderzeichen, die sich anbieten:

  • ein Doppelpfeil ( » )
  • ein einfacher Bindestrich ( – )

Achtung:
Google zeigt nicht alle Sonderzeichen in den Suchergebnissen an! Hier findest Du eine gute Übersicht mit weiteren Sonderzeichen.

Nebenkeywords / Ergänzungen

Im letzten Element hast Du die Möglichkeit, verwandte Keywords, Synonyme und weitere Erläuterungen einzufügen.

Sei hier so spezifisch und konkret wie möglich.

Zeig den Nutzern, dass sie bei Dir am besten aufgehoben sind und bei Dir die beste Antwort auf ihre Frage bzw. die Lösung für ihr Problem erhalten.

Hier noch ein paar weitere Hinweise zur Gestaltung des Seitentitels:

Wenn der Titel zu lang ist, wird er in den Suchergebnissen mit „…“ abgeschnitten:

Leider lässt sich zur richtigen Länge keine pauschale Aussage treffen, da Google die Anzeige in den Suchergebnissen immer mal wieder anpasst.

Füge Deinen Titel einfach hier in dieses Tool von Sistrix ein und prüfe, ob er zu lang ist.

In den meisten Fällen bist Du damit auf der sicheren Seite.

Oft sieht man, dass der Name der Website im Titel der Seite steht:

Seitentitel Beispiel: Website-Name im Titel

Bei einigen Website-Baukästen und Systemen ist das leider so voreingestellt.

Wenn Du die Möglichkeit hast, den Website-Namen aus dem Titel zu entfernen, würde ich es tun.

Denn:

Je nach Länge des Namens verschenkst Du einfach sehr viel wertvollen Platz.

4 – Meta-Beschreibung optimieren (Meta-Description)

Obwohl die Meta-Beschreibung direkt unter dem Seitentitel angezeigt wird, ist sie für das Google-Ranking tatsächlich ziemlich unwichtig.

Ganz unwichtig ist die Beschreibung allerdings nicht.

Denn:

Eine gute Beschreibung kann den Nutzer dazu animieren, auf unser Ergebnis zu klicken.

Bei der Optimierung der Meta-Beschreibung geht es darum, das auszuführen, was wir im Titel angekündigt haben.

Soll heißen:

Ergänze Details, die Du im Titel weglassen musstest (z.B. aufgrund von Platzmangel).

Ein Beispiel:

Wenn Du im Titel einen Ratgeber ankündigst, kannst Du in der Meta-Beschreibung sagen, ob er eher für Anfänger oder Fortgeschrittene geeignet ist.

Hier noch ein paar weitere Hinweise:

Bei der Gestaltung der Meta-Beschreibung hast Du grundsätzlich ziemlich freie Hand.

Es ist meiner Meinung nach nicht notwendig (und auch nicht sinnvoll), sich an ein striktes Muster zu halten.

Allerdings solltest Du z.B. ganze Sätze vermeiden und eher stichwortartig schreiben.

In der Meta-Beschreibung musst Du das Hauptkeyword nicht zwingend unterbringen. Du kannst aber durchaus ein paar Nebenkeywords einbauen.

Ähnlich wie beim Titel lässt sich zur richtigen Länge leider keine pauschale Aussage treffen, da Google hier kontinuierlich Änderungen vornimmt.

Auch hier empfehle ich Dir das Tool von Sistrix, an dem Du Dich orientieren kannst.

5 – Links optimieren (intern & extern)

Die Optimierung Deiner Links ist sehr wichtig. Schließlich sind Links so etwas wie das Lebenselixier des Internets.

Auch für den Googlebot sind Links von großer Bedeutung!

Denn wenn Google das Internet durchwühlt, folgt der Googlebot den Links und hangelt sich so von Seite zu Seite.

Übrigens:

So sieht das Link-Element im Quelltext aus:

Link im Quelltext, HTML

5.1 – Externe Links

Externe Links sind etwas ganz natürliches.

Das zu verstehen und zu verinnerlichen, ist wirklich ganz wichtig!

Denn viele Website-Betreiber leiden meines Erachtens unter einer panischen „Link-Angst“.

Ich weiß nicht genau, woher das kommt…

Aber viele Betreiber sind tatsächlich davon überzeugt, dass ihr Google-Ranking maßgeblich davon abhängt, auf welche externen Webseiten sie verlinken und auf welche externen Webseiten sie nicht verlinken…

So viel kann ich verraten:

Das ist Quatsch! 😀

Natürlich solltest Du nicht auf betrügerische Webseiten verlinken, die den Nutzern mit einer miesen Masche das Geld aus der Tasche ziehen.

Aber das erklärt sich ja von selbst…

Also:

Solange Du auf externe Webseiten verlinkst, die dem Nutzer weiterhelfen und zu Deinem Thema passen, ist alles im grünen Bereich.

Kein Grund zur Panik!

Außerdem solltest Du externe Links auch einfach als Teil der User-Experience ansehen.

Ein externer Link ist schließlich nichts anderes als ein kleiner zusätzlicher „Service“ für Deine Nutzer.

Aber Achtung:

Auch das externe Verlinken will gelernt sein!

Deshalb hier ein ganz wichtiger Hinweis:

Wenn wir auf externe Webseiten verlinken, setzen wir grundsätzlich ganz normale Links ein (also: keine nofollow-Links!). Das ist nicht im Sinne des Erfinders.

So setzt Du die Link-Attribute „nofollow“, „sponsored“ und „ugc“ richtig ein:

nofollow Verwende das nofollow-Attribut nur dann, wenn Du nicht möchtest, das die Verlinkung von Deiner Seite auf Website XY von Google als Empfehlung für die verlinkte Website XY gewertet wird.
sponsored Verwende das sponsored-Attribut nur dann, wenn Du Google signalisieren möchtest, dass es sich bei diesem Link um einen gekauften oder gesponserten Link handelt (z.B. Affiliate-Links).
ugc (user generated content) Verwende das ugc-Attribut nur dann, wenn der Link nicht von Dir, sondern von einem Nutzer auf Deiner Seite gesetzt wurde (z.B. ein Link in der Kommentar-Sektion).

Die Link-Attribute kannst Du entweder direkt im Quelltext bearbeiten oder über Dein Website-System / Baukasten.

Direkt im Quelltext:
Im Quelltext fügst Du das jeweilige Attribut einfach mithilfe von rel="" in das Link-Element ein:

In WordPress:
Wenn Du in WordPress einen Link einfügst, öffnet sich ein Fenster, in dem Du die Attribute „nofollow“ oder „sponsored“ einfügen kannst (So ähnlich funktioniert das auch bei Jimdo, Wix & Co.):

Noch ein Hinweis:

Meiner Meinung nach sollten externe Links immer so verlinkt werden, dass Sie in einem neuen Browser-Tab geöffnet werden.

Auch diese Einstellung kannst Du beim Einfügen des Links auf Deiner Website vornehmen.

Im Quelltext wird dann folgender Zusatz in das Link-Element eingefügt:

externe Links, öffnen im neuen Tab, Quelltext

5.2 – Interne Links

Interne Verlinkungen innerhalb Deiner Website sind mindestens genauso wichtig wie externe Links.

Denn:

Interne Links helfen Google dabei, den Inhalt einer Seite zu verstehen.

Wenn Du eine interne Seite konsequent mit dem Ankertext „Kräutertee“ verlinkst, wird Google verstehen, dass es auf dieser Seite um Kräutertee geht.

Mit sinnvollen internen Links kannst Du Google also aktiv dabei helfen, die Inhalte Deiner Seite zu verstehen und einzuordnen.

Wichtig:

Verwende bei internen Links als Ankertext immer das Keyword, für das die verlinkte Seite ranken soll — das ist weder schädlich noch verboten!

Wenn Du stattdessen zu allgemeine Ankertexte wie z.B. „hier“ oder „diese Seite“ verwendest, machst Du es Google schwerer, Deine Website zu verstehen.

Übrigens:

Alle internen Links werden ganz ohne Link-Attribute verlinkt!

Außerdem sollten sie sich meiner Meinung nach auch nicht in einem neuen Tab öffnen.

6 – URL optimieren

Als nächstes nehmen wir uns die URL vor (auch: „Slug“ oder „Permalink“).

Die Optimierung der URL ist wirklich kinderleicht!

Denn:

Im Prinzip geht es einfach nur darum, das Thema in der URL unterzubringen.

Damit schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Die URL enthält unser Keyword (wichtig für Google).
  2. Die URL beschreibt, worum es auf der Seite geht (wichtig für den Nutzer).

Zwei Beispiele:

Für meinen Beitrag zum Thema „SEO Texte schrieben“ sieht die URL so aus:

Auf einer anderen Seite von mir habe ich einen Beitrag über nachhaltige Smartphones geschrieben.

In diesem Falle gibt es zwei Keywords, die von den Nutzern als Synonyme verwendet werden: „Fair Trade Handy“ und „faires Smartphone“.

Also habe ich kurzerhand beide Keywords aufgenommen:

Dadurch ist die URL zwar etwas länger geworden, mir war hier aber wichtig, beide Begriffe unterzubringen.

In Sachen Länge solltest Du Dich einfach an folgenden Grundsatz halten:

So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.

Was Du unbedingt vermeiden solltest:

Kryptische URLs, die niemanden weiterhelfen.

Oder wüsstest Du, worum es auf dieser Seite geht?

Eben, ich auch nicht 😀

Hier noch zwei weitere Hinweise:

  • Keine Unterstriche — Verwende in der URL nur Bindestriche, keine Unterstriche. So empfiehlt es Google.
  • Keine Umlaute — Vermeide in der URL unbedingt Umlaute und Sonderzeichen bzw. wandle sie entsprechend um (z.B. ö = oe und ß = ss). Das Internet ist nicht für Umlaute gemacht.
  • Bleib allgemein — Überlege Dir gut, was Du in Deine URL schreibst. Halte Dich möglichst allgemein, um den Inhalt Deiner Seite in Zukunft noch anpassen zu können. Zwar ist auch die URL nicht in Stein gemeißelt. Allerdings ist sie mit Abstand der unflexibelste Teil Deiner Website.
  • Keine Jahreszahlen — Ich empfehle, in der URL keine Jahreszahlen zu verwenden. Im Titel oder in der Meta-Beschreibung kannst Du die Zahl schnell austauschen, in der URL ist das nicht ohne weiteres möglich!
  • Keine ganzen Sätze — Fokussiere Dich in der URL auf das Wesentliche bzw. auf die wichtigsten Begriffe. Ganze Sätze mit Füllwörtern sind viel zu umständlich.

Nein, selbstverständlich ist die Länge der URL kein Rankingfaktor.

Das wurde vom bekannten Google-Mitarbeiter John Müller übrigens auch in einem Tweet bestätigt.

Unglaublich, auf welche Ideen die Menschen kommen. 😀

7 – Bilder optimieren

Gute Inhalte leben (auch) von Bildern.

Einerseits können Bilder einfach als Deko-Elemente eingesetzt werden und die Atmosphäre Deiner Website maßgeblich beeinflussen.

Andererseits können Bilder auch dazu verwendet werden, dem Leser dabei zu helfen, den Inhalt besser zu verstehen.

Das gilt insbesondere für Grafiken oder kleine Piktogramme.

Denn:

Unser Gehirn verarbeitet visuelle Reize sehr viel schneller als geschriebenen Text.

Gerade wenn es um komplexere Sachverhalte geht, können Bilder wirklich sehr hilfreich sein und die Nutzererfahrung auf ein anderes Level heben.

Auch in diesem Beitrag habe ich einige Bilder und kleine Grafiken verwendet, um bestimmte Zusammenhänge zu erklären und um Dir Beispiele mit an die Hand zu geben.

Der Einsatz von Bildern ist also vor allem für den Nutzer wichtig.

Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass die Bilder auch von Google problemlos verarbeitet werden können.

Auf folgende Dinge solltest Du achten:

Verwende wenn möglich gängige Dateiformate wie zum Beispiel:

  • JPG / JPEG
  • PNG
  • WebP
  • GIF

Für alle Deine Bilder solltest Du einen aussagekräftigen Dateinamen wählen.

Beschreibe dazu einfach kurz den Sinn und Zweck des Bildes.

In der Regel wird dem Nutzer der Dateiname zwar nicht angezeigt…

Ein passender Dateiname hilft Google aber dabei, zu verstehen, was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein Beispiel:

Dem letzten Screenshot oben mit der kryptischen URL habe ich folgenden Namen gegeben:

URL-schlechtes-Beispiel.png

Ganz simpel, kurz und knackig.

7.1 – Der ALT-Text

Das sogenannte ALT-Attribut erfüllt vor allem zwei sehr wichtige Aufgaben:

  1. Das alt-Attribut hilft Google dabei, den Sinn und Zweck des Bildes zu verstehen.
  2. Der eingetragene Text im alt-Attribut wir dem Nutzer auf Deiner Seite angezeigt, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht korrekt geladen bzw. angezeigt werden kann.

Das sieht dann z.B. so aus:

Das alt-Attribut kannst Du entweder direkt über den Quelltext oder über Dein Website-System bearbeiten.

Im Quelltext sieht das folgendermaßen aus:

Abschnitt 3

Bonus Tipps für Deine Website

Hier findest Du noch ein paar weitere Bonus-Tipps für Deine Website.

Sie haben zwar keinen unmittelbaren Einfluss auf Dein Google-Ranking, können aber trotzdem dabei helfen, die Performance Deiner Website insgesamt zu verbessern.

Nutze die Google Search Console

Die Search Console ist das „offizielle“ SEO-Tool von Google und bietet Dir einige hilfreiche Funktionen an, mit denen Du Google den Zugriff auf Deine Website erleichtern kannst.

Aber:

Selbstverständlich verbessert die bloße Nutzung der Search Console nicht von Zauberhand Deine Rankings! 😉

Tipp: Hier erfährst Du, wie Du die Search Console für Deine Website einrichten kannst. Hier noch eine Anleitung speziell für Jimdo und eine speziell für WIX.

Grundsätzlich sind für Dich insbesondere folgende zwei Funktionen interessant:

Bei der Sitemap handelt es sich um eine automatisch erzeugte Datei, in der alle (öffentlichen) Seiten und Beiträge Deiner Website strukturiert angezeigt werden.

Die Sitemap hilft Google dabei, einen strukturierten Überblick über Deine Website zu erhalten.

So kannst Du die Sitemap Deiner Website in der Search Console einreichen:

Schritt 1: Wähle in der linken Seitenleiste den Tab „Sitemaps“ aus:

Schritt 2: Trage den Namen der Sitemap-Datei in das dafür vorgesehene Feld ein und klicke auf „Senden“:

Die genaue URL der Sitemap unterscheidet sich je nach Website-System:

WordPress https://www.beispiel.de/sitemap.xml
https://www.beispiel.de/sitemap_index.xml
Jimdo https://www.beispiel.de/sitemap.xml
WIX https://www.beispiel.de/pages-sitemap.xml

Wenn Du eine neue Seite bzw. einen neuen Beitrag veröffentlicht hast, kannst Du die URL in der Search Console einreichen.

Auf diese Weise sagst Du Google Bescheid, dass Du eine neue URL veröffentlicht hast, die sich der Googlebot anschauen soll.

Du kannst natürlich auch die URL von bereits existierenden Seiten einreichen (z.B. wenn Du umfangreiche Aktualisierungen vorgenommen hast).

So gehst Du vor:

Schritt 1: Füge die URL vollständig in das obere Suchfeld ein:

neue seite einreichen search console, schritt 1

Schritt 2: Klicke auf „Indexierung beantragen“:

neue seite einreichen search console, schritt 2

Google My Business Ranking verbessern (Local SEO)

In diesem Beitrag widme ich mich ausschließlich der „normalen“ (nicht-lokalen) Optimierung Deiner Website.

Wenn Du aber z.B. ein lokaler Dienstleister bist, macht es natürlich durchaus Sinn, auch für lokale Suchanfragen zu ranken.

Wie das geht, zeigt Dir SEO-Experte Alexander Rus in diesem Video.

Abschnitt 4

SEO-Irrtümer & Mythen

Du musst regelmäßig neue Artikel posten

Oft wird behauptet, dass die Google-Rankings steigen, wenn regelmäßig neue Seiten bzw. Inhalte veröffentlicht werden.

Nun ist es so, dass das offensichtlich Quatsch ist. 😀

Warum?

Diese Theorie widerspricht Googles Philosophie…

Google geht es um Qualität – nicht um Quantität!

John Müller von Google sagt dazu:

Also:

Lege Deinen Fokus voll und ganz auf Qualität und verschwende Deine Energie nicht auf die Erstellung von 10 Beiträgen pro Monat, die weder Dir selbst noch den Nutzern irgendetwas bringen.

Vorsicht: Studien, Analysen & Trends

Immer wieder werden neue Studien und Analysen veröffentlicht, die (scheinbar) aufdecken, was wirklich wichtig ist, um Top-Rankings zu erreichen.

Ja, diese Studien können durchaus interessant sein und spannende Einblick liefern.

Allerdings solltest Du die Ergebnisse der Analysen immer mit Vorsicht genießen.

Denn auch hinter solchen Studien steht oft insgeheim der Wunsch, den einen Faktor zu finden, der Deine Website nach vorne katapultiert.

Den gibt es aber gar nicht…

Schau Dir die Ergebnisse an und ziehe Deine Schlüsse.

Lass Dich aber bitte nicht auf irgendwelche Pseudo-Gesetze festnageln!

Der Domain-Name ist wichtig für mein Ranking

Der Name Deiner Domain ist für Dein Google-Ranking selbstverständlich nicht ausschlaggebend!

Von einer „Keyword-Domain“ wie z.B. schnell-abnehmen.de rate ich ab.

Meiner Meinung nach solltest Du Dir lieber einen Markennamen oder ggf. auch Deinen echten Namen als Domain sichern.

Denn:

Eine Keyword-Domain schränkt Dich thematisch sehr ein.

Und was noch viel wichtiger ist:

Der Nutzen ist aus SEO-Sicht gering bis gar nicht vorhanden.

Soll heißen:

Du rankst nicht automatisch besser, wenn Dein Keyword in der Domain vorkommt!

Abschnitt 5

Fazit & weitere Infos

Du hast es bis hierhin geschafft?

Respekt! 🙂

Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Anleitung helfen, das Ranking Deiner Website bei Google zu verbessern.

Und denk immer dran:

SEO ist keine Zauberei!

Dein Ziel Nr. 1 sollte immer sein, dem Nutzer wirklich aufrichtig weiterhelfen zu wollen.

Wenn Du dann noch die hier gezeigten SEO-Grundlagen beherzigst, kann eigentlich nichts mehr schief gehen! 🙂

Du hast eine Frage oder eine Anregung? Dann schreib mir gerne einen Kommentar.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Um bei Google gefunden zu werden, musst Du die Relevanz Deiner Website erhöhen. Überlege, was der Nutzer erwartet, wenn er einen bestimmten Suchbegriff bei Google eingibt und versuche, diese Erwartungen dann bestmöglich zu erfüllen. Weiterhin solltest Du dafür sorgen, dass andere tolle Webseiten auf Deine Website verlinken.

Dafür kann es grundsätzlich viele Gründe geben… Wenn aus technischer Sicht alles OK ist, liegt es wahrscheinlich an mangelnder Relevanz. Versuche, die Relevanz Deiner Website zu erhöhen, indem Du erstklassige Inhalte zu Themen erstellst, die die Nutzer bei Google suchen. Versuche, den Nutzern genau das zu geben, wonach sie suchen!

Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab (u.a. inhaltliche Qualität Deiner Website, Autorität Deiner Website, Autorität der Konkurrenz). Bei einer ganz neuen Website dauert es naturgemäß länger, als bei einer „alt eingesessenen“ Website. Pauschale Angaben sind hier nicht zielführend.

Nein, grundsätzlich hat die Wahl Deines Website-Systems keinen Einfluss auf Deine Rankings. Es geht um den besten Inhalt, nicht um das beste System!

Mit Baukasten-Systemen à la Jimdo oder WIX bist Du gerade als Einsteiger gut beraten. Auch ich habe damals meine erste Website mit Jimdo gestartet.

Allerdings muss man natürlich dazu sagen, dass Du in den Details und im Feintuning nicht ganz so flexibel bist wie mit einem offenen System wie z.B. WordPress.

Nein, die bloße Installation eines SEO-Plugins hat erstmal keinerlei Einfluss auf Deine Rankings (auch wenn die Plugin-Anbieter gerne etwas anderes behaupten).

Tipp: Ich selbst nutze die kostenfreie Version von RankMath und bin damit sehr zufrieden.

Jein…

Die Empfehlungen bzw. Warnungen, die von den SEO-Plugins ausgegeben werden, können manchmal hilfreich sein. Allerdings solltest Du Dich auf gar keinen Fall blind auf sie verlassen!

Denn:

SEO-Plugins können nur Wörter zählen, die Absatzlänge bestimmen und diverse Quoten berechnen.

Was die Plugins nicht können:

Deinen Inhalt verstehen.

Und wer Deinen Inhalt nicht verstehen kann, kann ihn auch nicht bewerten.

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