Google Ranking verbessern: Eine überraschend einfache Anleitung für Deine Website (2021)

Autor: Nicolas Perez-Diehl

Du hast eine eigene Website und möchtest Dein Google Ranking verbessern?

Klasse!

Auf dieser Seite zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dein Ranking mit einfachen Mitteln selbst optimieren kannst.

Du hast noch nie von „SEO“ gehört?

Keine Sorge…

Du benötigst keinerlei Vorkenntnisse, um die einzelnen Optimierungen umsetzen zu können!

Es spielt auch keine Rolle, ob Du Deine Website mit WordPress, Jimdo oder WIX erstellt hast.

Alle Systeme haben dieselben Chancen, bei Google zu ranken 😉

Und jetzt lass uns loslegen!

Noch ein Tipp: Du möchtest Deine WordPress-Seite fit für SEO machen? In meinem Beitrag über WordPress SEO erkläre ich Schritt für Schritt, was zu tun ist!

Grundlagen für die Optimierung

Lass uns zunächst einige Grundlagen klären, bevor wir in die Optimierung Deiner Seite einsteigen.

Grundlage 0: Suchmaschinenoptimierung

Sobald es darum geht, das Google-Ranking einer Website gezielt zu verbessern, befinden wir uns im Bereich der sogenannten Suchmaschinenoptimierung.

Vielleicht hast Du schon einmal von der sehr verbreiteten Kurzform „SEO“ gehört.

Das steht übrigens für Search Engine Optimization.

Oft wird SEO als mysteriöse Black-Box bzw. als Buch mit sieben Siegeln dargestellt…

ABER:

Egal, was Dir irgendjemand erzählt…

Jeder kann SEO! 

Wirklich. 🙂

Ja, natürlich kann SEO durchaus sehr komplex sein und eine Menge an Erfahrung und Know-How erfordern.

Das gilt in der Regel aber nur für riesige Webseiten und Online-Shops mit tausenden von Seiten. Hier muss man schon wissen, was man tut…

Für Dich als Betreiber einer verhältnismäßig „kleinen“ Website gilt das jedoch nicht!

Denn grundsätzlich besteht die einzige Aufgabe im SEO-Bereich darin, besser bzw. relevanter zu sein, als die anderen Seiten.

Und das ist wahrlich keine Kunst, sondern ein Handwerk, das man erlernen kann!

Hier noch eine kleine Übersicht mit SEO-Begriffen, die ich im Text verwenden werde:

Begriff Bedeutung
Keyword Als Keyword wird das Wort (bzw. die Wörter) bezeichnet, die der Nutzer in das Google-Suchfeld eingibt.
Google Algorithmus Als Google-Algorithmus werden ganz allgemein die mathematischen Formeln / Handlungsanweisungen bezeichnet, nach denen Google die Relevanz einer Seite bewertet.
(Google-) Index Der Google-Index umfasst alle Seiten, die der Googlebot jemals im Internet gefunden hat. Du kannst Dir den Index als riesige „Bibliothek“ an einzelnen Webseiten vorstellen. Um Dir die passenden Suchergebnisse möglichst schnell auszuspielen, greift Google auf diesen Index zurück.
Crawler (Spider) Als Crawler wird eine Software bezeichnet, die das Internet automatisiert / selbstständig durchsucht. Mithilfe solch einer Software durchsucht auch Google das Internet (nach neuen Seiten).
Googlebot Der Google-Crawler, der das Internet permanent durchsucht trägt den Namen „Googlebot“.

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Grundlage 1: Was beeinflusst das Google-Ranking?

Hinter den Google-Suchergebnissen steckt ein ziemlich komplexer Algorithmus, der jede einzelne Seite im Internet scannt, bewertet und dann in den Index aufnimmt.

Eigentlich sind es sogar mehrere Algorithmen, die zusammenarbeiten…

Google bewertet die Seiten anhand sogenannter Rankingfaktoren.

Die meisten Faktoren hält Google geheim, ein paar sind bekannt.

ABER, jetzt kommt’s:

Wir müssen gar nicht alle Faktoren im Detail kennen, um ganz oben zu ranken!

Ja, wirklich! 😀

Denn:

Um Top-Rankings erreichen zu können, müssen wir „nur“ verstehen, was Google eigentlich will.

Und was will Google?

Ganz einfach: zufriedene Nutzer.

Und was heißt das jetzt für uns als Website-Betreiber?

Wir müssen Google dabei helfen, die Nutzer zufriedenzustellen.

Und wie stellen wir das an?

Indem wir zu einem bestimmten Keyword den absolut besten Inhalt erstellen, den es gibt.

Der Inhalt muss so gut sein, dass Google schlichtweg nichts anderes übrig bleibt, als unsere Seite ganz oben zu ranken! 

Wir halten uns also nicht mit der Optimierung eines jeden noch so kleinen Faktors auf, sondern konzentrieren uns einfach darauf, wirklich tolle Inhalte zu erstellen.

Der langjährige Google-Mitarbeiter John Müller bringt es in diesem Twitter-Posting auf den Punkt:

Twitter Post von @johnmu

Allerdings ist es so, dass es nicht damit getan ist, einen Text einfach irgendwie auf unsere Website zu veröffentlichen…

Damit Google unsere Seite auch tatsächlich als relevant einstuft, müssen wir dem Algorithmus ein wenig auf die Sprünge helfen und ein paar Dinge beachten.

Denn:

Google ist und bleibt eine Maschine.

Und Maschinen sind grundsätzlich dumm wie Brot… 😛

Keine Bange:

Ich zeige Dir später im Detail, was Du alles beachten und umsetzen musst!

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Grundlage 2: Es geht nicht darum, Google auszutricksen

Wenn Du das Ranking Deiner Website verbessern möchtest, solltest Du Dich unbedingt von dem Gedanken verabschieden, Google einfach austricksen zu können.

Es gibt nicht den einen Trick oder die eine geheime Einstellung, die Deine Seite schlagartig nach vorne katapultiert!

Auch die Befolgung einzelner „SEO-Tipps“ ist in der Regel nicht zielführend…

Denn:

Das Konzept der „Tipps“ suggeriert, dass Top-Rankings mal eben nebenbei erzielt werden können.

Das entspricht jedoch nicht der Realität (auch wenn das immer noch gerne behauptet wird).

Lisa Panzenböck von der Agentur „Take Off PR“ bringt es in diesem Beitrag wunderbar auf den Punkt:

„[…] für SEO gibt es keine Tipps. SEO ist logisch und wenn man dieses logische Konzept einmal verstanden hat, sind keine Tipps mehr nötig.“

Also…

Was in allen Bereichen des Lebens gilt, gilt auch bei Google:

Ein gutes Ranking musst Du Dir verdienen.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig dramatisch…

ABER:

Top-Rankings sind das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit. 😀

An dieser Stelle möchte ich Dir auch noch die Website von Sebastian Lugert empfehlen.

Er gibt dort einen extrem detaillierten Einblick in seinen SEO-Prozess und legt mit maximaler Transparenz offen, welche Maßnahmen er umsetzt, was er damit bezwecken möchte und welche Ergebnisse er erzielt.

Der Bericht zeigt eindrucksvoll, dass SEO keine Magie, sondern ein Handwerk ist.

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Grundlage 3: Google bewertet jede Seite einzeln

Du solltest Deine Website nicht als eine zusammenhängende Einheit betrachten, sondern als ein Konstrukt, das aus vielen komplett eigenständigen Seiten besteht.

Denn:

Google bewertet jede einzelne Seite auf Deiner Website isoliert.

Auf jede einzelne Seite wendet Google seine Bewertungskriterien an.

Nicht umsonst besitzt jede einzelne Seite z.B. auch ihren eigenen Seitentitel, ihre eigene Internet-Adresse (URL) etc.

Also:

Jede einzelne Seite ist eine eigenständige Einheit, die Du ganz unabhängig von den anderen Seiten optimieren kannst.

Das führt uns auch gleich zum nächsten Punkt:

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Grundlage 4: Optimiere jede Seite immer nur für 1 Thema

Da Google jede Seite einzeln bewertet, müssen wir unbedingt darauf achten, jede einzelne Seite auch immer nur für 1 bestimmtes Thema bzw. 1 Hauptkeyword zu optimieren.

Denn:

Wenn Du auf einer Seite über verschiedene Themen schreibst, weiß der Algorithmus nicht, für welche Suchbegriffe er die Seite nun ranken soll.

Google ist verwirrt!

Und das ist nicht gut…

Nur 1 Thema pro Unterseite, sonst ist der Googlebot verwirrt (Grafik)

Die Folge:

Du rankst für keines der Themen wirklich gut, da Deine Seite einfach nicht klar genug auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet ist.

Abgesehen davon verwirrt es auch den Nutzer, wenn Du über verschiedene Themen auf einer Seite schreibst…

Für Google (und den Nutzer) ist die Seite dann nichts halbes und nichts ganzes!

Wenn Du jede Seite nur auf ein einziges Thema optimierst, sollte die Struktur Deiner Website ungefähr so aussehen:

pro Seite nur 1 Thema, Website Struktur

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Grundlage 5: Denke in Themen, nicht in Keywords

In der Regel sucht der Nutzer bei Google nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem.

Ein Beispiel:

Suchanfrage:
„Google Ranking verbessern“
Problem:
Website des Nutzers rankt bei Google nicht für das gewünschte Keyword.
Lösung:
Anleitung, die dem Nutzer zeigt, wie man das Google-Ranking verbessert.

Das Wunsch-Szenario sieht für Google folgendermaßen aus:

  1. Der Nutzer gibt seine Suchanfrage in die Suchzeile ein.
  2. Der Nutzer klickt auf das erste Suchergebnis.
  3. Der Nutzer erhält auf der Seite alle Informationen, die er zur Lösung seines Problems benötigt.
  4. Der Nutzer ist zufrieden.
  5. Der Nutzer wird wieder auf Google zurückgreifen, wenn er nach einer Lösung für ein anderes Problem sucht.

Für uns ist hier besonders Punkt 3 interessant…

Was zeichnet die Seite also aus, die auf Platz 1 steht?

Der Inhalt auf dieser Seite ist allumfassend!

Sie speist den Nutzer nicht mit einer halbherzigen Antwort ab, sondern zeigt ihm von A bis Z, wie er mit seiner Seite bessere Rankings erzielen kann.

Wichtig:

Solche umfassenden Inhalte kannst Du nur erstellen, wenn Du in übergeordneten Themen denkst und nicht in einzelnen Keywords!

Wenn Du Dich auf einzelne Keywords konzentrierst, gehst Du viel zu kleinteilig vor.

Was passiert automatisch, wenn Du Dich zu sehr auf einzelne Keywords fokussierst?

Richtig:

Du erstellst für jedes einzelne kleine Keyword eine eigene Seite.

Doch genau das findet der Nutzer gar nicht gut (und Google auch nicht).

Warum?

Weil der Nutzer dann mehrere Suchanfragen starten muss, um alle Informationen zu erhalten.

Die Suche nach einer Lösung ist für den Nutzer jetzt nicht mehr schnell und leicht, sondern anstrengend und nervig.

Die Nutzerzufriedenheit geht rapide den Bach runter…

Für Google ist das der Super-Gau!

Aus diesem Grund bevorzugt Google allumfassende Inhalte, die ein Thema von A bis Z vollständig abdecken.

Denn nur das garantiert zufriedene Nutzer.

Hier noch ein paar Beispiele, um den Unterschied zwischen einem einzelnen Keyword und einem Thema zu verdeutlichen:

spezielles Keyword (Ober-) Thema
Himbeerblättertee Dosierung Himbeerblättertee
SEO Texte richtige Länge SEO Texte schreiben
User Experience Definition User Experience

Wir erstellen unsere Inhalte also nicht zu speziellen Keywords, sondern zu übergeordneten Themen.

Dass dieser Ansatz von Erfolg gekrönt ist, zeigt folgendes Beispiel:

Hier rankt ein einziger Beitrag über das Thema „Himbeerblättertee“ für 210 relevante Keywords in den Top 10:

Beitrag zu einem Thema, viele Top-Rankings

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Anleitung: Google-Ranking verbessern in 7 Schritten

1. Das richtige Thema wählen

Im ersten Schritt stellt sich die Frage, für welche Themen Du Deine Website überhaupt optimieren solltest.

In den letzten Jahren habe ich während meiner täglichen Arbeit immer wieder beobachtet, dass sich Website-Betreiber sehr leicht vom Suchvolumen bzw. vom (potentiellen) Traffic berauschen lassen.

Mich selbst übrigens eingeschlossen!!! 😀 🙁

Die Folge:

Man verfällt sehr schnell dem Drang, für ALLE Themen ranken zu wollen (auch wenn diese nicht wirklich etwas mit dem eigentlichen Sinn & Zweck der Website zu tun haben).

Wie bereits erwähnt, möchten wir bei der Optimierung unserer Website den vollen Fokus auf Qualität legen, nicht auf Quantität.

Um diesem Grundsatz voll und ganz gerecht zu werden, müssen wir schon bei der Themenauswahl sehr wählerisch sein und von vornherein rigoros aussortieren.

Denn:

NICHTS IST SCHLIMMER, als Schweiß, Blut und Tränen in die Erstellung von Inhalten zu investieren, um dann zu merken, dass die Besucher, die wir über diesen Inhalt generieren, für unser eigentliches Ziel wertlos sind.

Das ist der absolute Super-Gau…

Investiere daher lieber 2 Stunden mehr in die Themen- bzw. Keyword-Recherche, als 30 Stunden an einem Text zu sitzen, der Dich Deinem Ziel überhaupt nicht näher bringt.

Glaub mir, ich weiß wovon ich Rede…

Überlege Dir daher gut, welches Ziel Du mit Deiner Website eigentlich erreichen möchtest (am besten noch bevor Du Deine Website überhaupt erstellst).

Mögliche Ziele könnten sein:

  • der Verkauf einer Dienstleistung
  • Affiliate-Marketing
  • der Verkauf eines Online-Kurses
  • Kooperationen mit Werbepartnern
  • der Verkauf eines Buchs
  • etc.

Es gibt grundsätzlich keine „richtigen“ oder „falschen“ Ziele…

Es ist nur wichtig, dass Du für Dich ein Ziel klar definierst.

Denn:

Nur wenn Du weißt, welches Ziel Du mit Deiner Website verfolgst, kannst Du entscheiden, für welche Themen es sich lohnt, zu ranken.

Stelle Dir immer folgende Frage, bevor Du für ein Thema eine Seite erstellst:

Mit welcher Intention suchen die Nutzer nach diesem Thema?

Die Suchintention ist das A und O.

Du musst unbedingt herausfinden, wo sich die Nutzer gedanklich gerade befinden, wenn sie die Suchanfrage bei Google eintippen.

Wie stellst Du das an?

Ganz einfach:

Schau Dir die Suchergebnisse im Detail an!

Ein Beispiel:

Nehmen wir einfach mal an, Du möchtest auf Deiner Website einen Online-Kurs verkaufen, in dem Du die Grundlagen der Meditation vermittelst.

Unser Hauptkeyword lautet: „Meditation lernen“.

So sehen die Suchergebnisse aus:

Google Suchergebnisse, Suchintention analysieren

Erläuterungen:

Ganz oben werden über den organischen Suchergebnissen bezahlte Anzeigen ausgespielt. Auch das ist für uns relevant! Warum? Weil es uns zeigt, dass in diesem Thema Geld steckt. Offensichtlich gibt es Werbetreibende, die bereit sind, für die Anzeige ihrer Website zu bezahlen. Es handelt sich also um ein lukratives Keyword. Wenn wir einen Kurs verkaufen möchten, sind wir hier schon mal nicht ganz verkehrt…

Google spielt hier sehr weit oben das Feature „Ähnliche Fragen“ aus. Hier werden Fragen angezeigt, die von den Nutzern oft im Zusammenhang mit unserem Keyword gesucht werden. Grundsätzlich ist das schon mal ein gutes Signal, da es uns zeigt, dass es hier einen Informationsbedarf gibt. Wenn wir uns die Fragen genauer anschauen, wird außerdem klar, dass es sich bei den Suchenden wirklich um Einsteiger handelt („Was denkt man wenn man meditiert?“).

Als weiteres Feature spielt Google die Video-Box aus. Das zeigt uns, dass die Nutzer zu diesem Thema gerne auch Videos konsumieren. Den Video-Titeln nach zu urteilen geht es hier insbesondere um eine geführte Meditation. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass die Suchenden, vorher noch nie selbst meditiert haben.

Zu guter Letzt verraten uns auch die Formulierungen in den Seitentiteln, dass es sich bei den Suchenden um Anfänger handelt. Oft werden hier Begriffe verwendet wie „Anleitung“, „einfach“, „für Anfänger“ und „Tipps“.

Ergebnis unserer Analyse:

Bei den Nutzern, die nach diesem Keyword suchen, handelt es sich offensichtlich um Anfänger / Einsteiger, die wahrscheinlich noch nie selbst meditiert haben und über keinerlei Erfahrungen verfügen.

Die Nutzer gehören also eindeutig zu unserer Zielgruppe!

Da wir in unserem Online-Kurs die Grundlagen der Meditation vermitteln möchten, ist das Keyword wie gemacht für uns.

Du siehst, wie wichtig die Analyse der Suchintention ist.

Eins ist sicher:

Wenn Du Dir die Zeit nimmst, um zu prüfen, ob es für Dich Sinn macht, für Thema XY Inhalte zu erstellen, bist Du den meisten Website-Betreibern schon weit voraus!

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2. Inhalt erstellen / optimieren

In Schritt 1 haben wir geprüft, ob es für uns Sinn macht, für unser ausgesuchtes Keyword zu ranken.

Antwort: Ja, es lohnt sich!

Dann geht es jetzt darum, den Inhalt zu erstellen.

Nein, stopp…

Es geht nicht einfach nur darum, irgendeinen Inhalt zu erstellen. Nein, es geht noch nicht einmal darum, „guten“ Inhalt zu erstellen…

Es geht darum, den besten Inhalt zu erstellen, den es im Internet zu Deinem Keyword gibt!

Das klingt nach viel Arbeit? Ist es auch…

ABER:

Wenn Du wirklich ranken und die Mitbewerber ausstechen willst, führt kein Weg daran vorbei!

Wie erstellst Du nun geniale, allumfassende Inhalte, die von den Nutzern und von Google geliebt werden?

Schauen wir uns die einzelnen Schritte wieder am Beispiel-Keyword „Meditation lernen“ an.

2.1) In das Thema eintauchen

Im ersten Schritt möchten wir in unser Thema eintauchen und erfahren, was die Nutzer wissen möchten, wenn sie nach diesem Thema suchen.

Das heißt konkret:

  • Welche Fragen brennen den Nutzern unter den Nägeln?
  • Mit welchen Problemen / Schwierigkeiten sehen sich die Nutzer konfrontiert?
  • Welches Ziel verfolgen die Nutzer mit ihrer Suchanfrage?

Um Antworten auf diese wichtigen Fragen zu finden, stehen uns einige Quellen zur Verfügung, die wir uns jetzt im Detail ansehen.

Deine Aufgabe:

Schreibe Dir alle relevanten Vorschläge, Nutzer-Fragen und verwandten Keywords in ein Dokument.

Los geht’s!

Quelle 1: Google-Suggestions

Google Suggestions

Die Google-Suggestions (Auto-Vervollständigungen) verraten uns, was die Nutzer sonst noch so eingeben, wenn sie nach dem Thema suchen.

Das kann für uns sehr aufschlussreich sein.

Beispielsweise sehen wir hier, dass die Nutzer bereits von sich aus nach einem „Kurs“ bzw. nach einem „Online-Kurs“ suchen.

Das bestätigt uns in unserem Ziel, einen Kurs anzubieten.

Quelle 2: Ähnliche Fragen

Google Suchergebnisse, Feature: Ähnliche Fragen

Im Feature „Ähnliche Fragen“ zeigt Google Fragen an, die von Nutzern im Zusammenhang mit unserem Thema eingegeben werden.

Das ist besonders hilfreich, da uns die Fragen noch detaillierter vor Augen führen, auf welchem Wissensstand die Nutzer sind, wenn sie nach unserem Thema suchen.

Zu wissen, auf welchem Wissensstand unsere Nutzer sind, ist wichtig, da es uns dabei hilft, im Text die richtige Ansprache zu finden.

Tipp:

Wenn Du auf eine der Fragen klickst, klappen unten weitere Fragen aus. Klicke so lange auf die Fragen, bis keine neuen Fragen mehr dazukommen oder die Fragen nicht mehr relevant zum Thema sind.

Quelle 3: AnswerThePublic.com

answerthepublic keyword tool

Als dritte Quelle greifen wir auf das kostenlose Tool AnswerThePublic zurück.

Gib einfach Dein Keyword ein und stelle die Sprache und das Land entsprechend ein.

Das Tool spuckt Dir dann eine ganze Menge an Fragen und weiteren Suggestions aus, die die Nutzer bei Google eingeben.

Die Ergebnisse sind nach Kategorien sortiert (Questions, Prepositions, Comparisons, Alphabeticals und Related).

Tipp:

Ich empfehle, die Ansicht von „Visualisation“ auf „Data“ umzustellen. Das kannst Du oben jeweils für alle Kategorien einzeln einstellen:

AnswerThePublic Tool, Ansicht wechseln

Deine Ergebnisse sehen dann z.B. so aus:

AnswerThePublic Tool, Ergebnisse

Hinweis:

Das Tool spuckt teilweise sehr spezielle Ergebnisse aus — z.B. oben im Screenshot „Meditation lernen in Asien“.

Hier musst Du abwägen, ob das für Dich wirklich relevant ist oder nicht.

Weiterhin solltest Du auch bei Vorschlägen aufpassen, die nicht ganz zu Deinem Thema passen, sondern nur die richtigen Wörter enthalten.

Ein Beispiel wäre z.B. „Meditation beim Lernen“ (auch oben im Screenshot zu sehen).

Dieser Vorschlag scheint auf den ersten Blick relevant zu sein, zielt aber auf ein anderes Thema ab!

Quelle 4: Keyword-Tool

Zu guter Letzt gibst Du Dein Thema noch einmal in ein Keyword-Tool ein.

Dazu kannst Du ebenfalls ein kostenloses Tool nutzen wie z.B. den Free Keyword Generator oder Keyword-Tools.org.

Tipp: Hier findest Du eine Übersicht mit vielen weiteren empfehlenswerten kostenlosen SEO-Tools 🙂

Auch im Keyword-Tool Deiner Wahl gibst Du einfach Dein Thema in das Suchfeld ein.

So ungefähr sehen dann Deine Ergebnisse aus:

Free Keyword Generator von Ahrefs, Ergebnisse

Je nach Größe des Themas unterscheidet sich die Anzahl der Vorschläge deutlich.

Interessant ist hier z.B., dass die Nutzer u.a. ganz spezifisch nach „Zen Meditation lernen“ suchen. Das könnte man im Beitrag aufgreifen.

Auch die Suchanfrage „Meditation lernen PDF“ ist sehr spannend. Um dem Nutzer das zu geben, wonach er sucht, sollten wir unsere Anleitung also auch als PDF anbieten.

Diese Erkenntnisse bringen uns wieder einen Schritt näher zum allumfassenden Inhalt, den wir anstreben.

Noch ein Tipp:

Wenn Du Spaß an SEO gefunden hast und regelmäßiger nach Keywords suchen möchtest, lege ich Dir eine kleine Investition in ein kostenpflichtiges Keyword-Tool ans Herz.

Ich kann Dir den KWFinder wärmstens empfehlen. Du kannst das Tool 10 Tage lang kostenlos testen (danach 29,90€/Monat).

2.2) Analyse der Top 10 Seiten

Im Anschluss solltest Du Dir auch die Top 10 Webseiten anschauen, die für Dein Thema ranken.

Ja, wirklich alle 10 Seiten!

Warum?

Ganz einfach:

Diese Top 10 Seiten sind offensichtlich das absolut beste, was Google aktuell zu Deinem Thema finden kann. 

Das heißt:

Irgendwas scheinen die Seiten ja richtig gemacht zu haben… Sonst würden sie nicht dort oben stehen.

Indem Du Dir die Top-Seiten im Detail anschaust, kannst Du herausfinden, was bei den Nutzern gut ankommt bzw. was sie von den Suchergebnissen erwarten.

ABER:

Es geht hier natürlich nicht ums Abschreiben!

Verschaffe Dir einen guten Überblick. Bei der Erstellung des Inhalts solltest Du aber auf Deine eigene Expertise und Deinen eigenen Stil vertrauen.

2.3) Text schreiben / Content erstellen

Nachdem Du Dich intensiv mit Deinem Thema und mit der Intention der Nutzer auseinandergesetzt hast, ist es nun an der Zeit, den eigentlichen Text zu schreiben.

Orientiere Dich dabei an den Erkenntnissen, die Du in Schritt 2.1) und 2.2) gewonnen hast.

Also:

  • Suggestions / Vervollständigungen
  • verwandt Suchanfragen
  • Nutzerfragen

Gehe von diesen Punkten aus und kombiniere sie dann mit Deiner ganz persönlichen und einzigartigen Expertise.

Weltklasse Content Formel

Ganz wichtig:

Es geht ausdrücklich nicht darum, einfach ein paar Infos von den Top-10 Seiten zu klauen, neu zusammenzufassen und ein paar nette Bilder rauszusuchen…

Denn:

Das kann ja jeder!

Und was jeder kann, wird selten belohnt…

Aus diesem Grund kommt es vor allem auf Deine Expertise an, die Du mit den Nutzern teilen kannst.

Denn:

Eigene Erfahrungen und echtes Wissen kann man nicht so einfach kopieren!

Also:

Wenn der Nutzer wissen möchte, wie man meditiert, dann hau einfach alles raus, was Du darüber weißt und hör erst auf zu schreiben, wenn alles gesagt ist.

Und ganz wichtig:

Halte nichts zurück! 

Wenn Du wichtige Informationen aus Angst vor Nachahmern zurückhältst, hast Du schon verloren.

Sei mutig und vor allem authentisch.

Denn:

Das lieben die Nutzer mehr als alles andere!

Wirklich.

2.3) Gliederung (HTML-Überschriften)

Die saubere Gliederung Deines Textes ist sehr wichtig.

Verwende dazu unbedingt HTML-Überschriften:

HTML Überschriften Gliederung

Die Gliederung ist denkbar einfach:

Für besonders wichtige Abschnitte verwendest Du H2-Überschriften, für weniger wichtige Abschnitte H3-Überschriften und so weiter.

Du kannst Deinen Text theoretisch von H2 bis H6 gliedern.

Ich empfehle aber, maximal bis H4 zu gliedern.

Ansonsten gibt das ein unübersichtliches Überschriften-Gewirr, das mehr schadet als nützt…

Info: Die H1-Überschrift habe ich hier absichtlich ausgelassen, da es sich um die Hauptüberschrift Deiner Seite handelt, die ohnehin nur ein einziges mal vorkommt.

Die Nutzer können zwar nicht sehen, welche HTML-Überschrift Du jeweils verwendest.

Aber Google kann es!

Und Google orientiert sich bei der Bewertung Deiner Seite auch an der Überschriften-Struktur…

Das heißt:

Der Text in einer H2-Überschrift wird stärker gewichtet als der Text in einer H3- oder H4-Überschrift.

Deshalb solltest Du die Gliederung wirklich Ernst nehmen.

So sieht übrigens die Gliederung mit HTML-Überschriften für diesen Text aus:

Text Gliederung mit HTML Überschriften

ACHTUNG! – Ein ganz wichtiger Tipp:

Orientiere Dich bei der Gliederung Deines Inhalts niemals am Aussehen der einzelnen Überschriften (also z.B. an der Schriftgröße).

Das kann nämlich dazu führen, dass Du Dir aus optischen Gründen Deine ganze HTML-Gliederung zerschießt…

Über die Style-Eigenschaften in Deinem Website-Programm kannst Du sowohl die Schriftart als auch die Schriftgröße der einzelnen Überschriften anpassen.

Hier ein paar hilfreiche Informationen dazu:

Wenn Du ein Drittanbieter Theme installiert hast, kannst Du das Aussehen der Überschriften in der Regel in den Theme-Einstellungen anpassen. Bei mir sieht das z.B. so aus:

WordPress Überschriften anpassen, Drittanbieter Theme

Wenn Du kein Drittanbieter-Theme installiert hast, musst Du das Aussehen der Überschriften manuell anpassen. Gehe dazu in der linken Seitenleiste auf „Design“, dann auf „Customizer“ und dann ganz unten auf „Zusätzliches CSS“.

Hier ein paar Beispiele für CSS-Code:

h2 {font-size: 40px; color: black; font-family: arial;}

Erläuterung:

  • Mit „font-size“ bestimmst Du die Schriftgröße.
  • Mit „color“ bestimmst Du die Schriftfarbe.
  • Mit „font-family“ bestimmst Du die Schriftart.

Du kannst den Code einfach 1:1 übernehmen und die Werte entsprechend anpassen. Ersetze zu Beginn „h2“ durch die Überschrift, die Du bearbeiten möchtest.

Info: Der Code ändert das Aussehen immer auf allen Seiten Deiner Website.

Wenn sich nichts ändern sollte, kannst Du auch noch folgenden Code ausprobieren:

h2 {font-size: 40px !important; color: black !important; font-family: arial !important;}

So kannst Du das Aussehen Deiner Überschriften bei WIX anpassen:

  1. Gehe in der linken Seitenleiste auf „Designverwaltung“.
  2. Klicke dann auf „Text“.
  3. Hier kannst Du für jede einzelne HTML-Überschrift (H1-H6) das Aussehen anpassen.

Hier noch ein Screenshot:

WIX Überschriften Styling anpassen

2.3) Schreibstil

Ein „weicher“ Faktor bei der Optimierung ist auch der Schreibstil.

Klar, Dein Inhalt sollte wenn möglich frei von Grammatik- und Rechtschreibfehlern sein.

Aber es geht auch darum, wie der Text aufgebaut ist…

Fakt ist:

Internetnutzer möchten schnell und unkompliziert ans Ziel kommen.

Konkret bedeutet das:

Nutzer möchten möglichst schnell eine Antwort auf ihre Frage bzw. die Lösung für ihr Problem finden.

Und genau aus diesem Grund sollte Dein Inhalt möglichst leicht zu konsumieren sein.

So sollte Dein Content nicht aussehen:

Textwüste

Der Text mag fachlich ausgezeichnet und super seriös sein…

Für das Auge ist er aber eine einzige Qual!

Viele Webseiten übernehmen einfach den Stil, den wir aus Büchern kennen.

Allerdings ist das Lesen auf einem Bildschirm für das menschliche Auge sehr viel anstrengender als das Lesen auf Papier.

Wir müssen uns schon sehr anstrengen, um den Text oben vom Screenshot Wort für Wort zu lesen.

Egal wie seriös Dein Text sein soll…

Absätze gehören zu den Mindestanforderungen für Texte im Internet.

Je nach Schriftgröße sollten die Absätze maximal 3 Zeilen umfassen.

Vielleicht hast Du auch schon bemerkt, dass ich in diesem Beitrag oft mehrmals hintereinander nur 1 Zeile pro Absatz verwendet habe.

Beim Schrieben mag das zu Beginn ein wenig ungewohnt sein — Deine Leser werden es Dir aber danken!

Um den Inhalt weiter aufzulockern, solltest Du auch

  • Fettmarkierungen,
  • Kursivschrift und
  • unterstrichene Wörter

verwenden.

Damit lockerst Du Deinen Inhalt ungemein auf.

Ziel sollte eine „luftige“ Text-Struktur sein.

Der Leser kann von einem zum anderen Text-Häppchen springen und muss sich nicht durch riesige Absätze quälen.

Außerdem täuscht eine luftige Text-Struktur über die tatsächliche Länge des Textes hinweg.

Da sich der Nutzer von einem Satz zum nächsten hangelt, merkt er gar nicht, dass er gerade in kurzer Zeit sehr viel Text gelesen hat.

Das ist gut.

Denn:

Endlos lange Text-Blöcke schrecken ab! 😀

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ansprache.

Also:

Wie „sprichst“ Du mit dem Leser?

Hier kann ich Dir empfehlen, genau so zu schreiben, wie Du sprichst.

Das ist tatsächlich gar nicht so leicht…

Versuche aber, mit dem Leser in einen imaginären Dialog zu treten.

Das lässt sich nicht nur gut lesen, sondern wirkt auch sehr authentisch.

Auch das kann durchaus eine Umstellung für Dich sein, da wir im Deutschunterricht alle gelernt haben, dass man eben nicht so schreibt, wie man spricht…

ABER:

Gerade bei komplizierten Themen kann ein lockerer und direkter Schreibstil Wunder wirken!

Oft ist die Versuchung groß, mit Fachbegriffen um sich zu werfen, um dem Leser zu beweisen, dass man weiß, wovon man spricht.

Zumindest geht es mir oft so…

Doch im Internet geht es nicht um hochtrabende Abhandlungen, sondern darum, Dinge in sehr einfachen Worten zu erklären.

Denn dann hilfst Du Deinen Lesern wirklich weiter!

Und wenn Du das schaffst, hast Du gewonnen!

Darüber hinaus kannst Du Deine Inhalte auch noch mit Aufzählungen, Tabellen und Grafiken auflockern.

Eine gute Grafik sagt mehr als tausend Worte! 😉

Hier noch einmal alle wichtigen Punkte im Überblick:

Checkliste: Schreibstil

  • Korrekte Rechtschreibung & Grammatik
  • gut lesbare Schriftgröße (min. 16px)
  • gut lesbare Schriftart (Arial, Helvetica, Roboto, Sans-Serif)
  • verwende Fettmarkierungen, Kursivschrift, Unterstreichungen
  • Absätze mit max. 3 Zeilen
  • lockerer und direkter Schreibstil
  • trete mit dem Leser in einen Dialog
  • verwende Tabellen, Aufzählungen und Grafiken

2.4) Keywordbewusstes Schreiben

Vor ein paar Jahren war die sogenannte Keyword-Dichte für das Ranking noch von entscheidender Bedeutung.

Also:

Wie oft kommt das Keyword im Text vor?

Heutzutage sieht das ein wenig anders aus.

Denn:

Google wird immer besser darin, den Inhalt einer Seite zu verstehen, auch wenn das Keyword nur ein paar Mal im Text vorkommt.

Doch VORSICHT:

Google ist und bleibt eine (dumme) Maschine.

Wenn Du wichtige Keywords und verwandte Suchbegriffe zu selten in Deinem Text unterbringst, kannst Du Schwierigkeiten bekommen!

Kurz gesagt:

Du musst dem Algorithmus schon klar machen, worüber Du schreibst…

Zögere also nicht, relevante Keywords (sinnvoll!) in Deinem Text und auch in den Zwischenüberschriften unterzubringen.

Das hilft nicht nur Google dabei, Deinen Inhalt zu verstehen, sondern auch Deinen Lesern.

Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch.

Wie oft und in welcher Weise Du Deine Keywords im Text unterbringst, hängt immer vom Thema ab.

Lass Dich daher nicht auf irgendwelche Werte festnageln! 

Im Idealfall schreibst Du Deinen Text einfach runter und hast dadurch schon oft genug das Keyword untergebracht.

Hier solltest Du Dein Keyword (wenn möglich) unterbringen:

  • In der H1-Überschrift (Headline)
  • In den ersten 100 Wörtern Deines Textes
  • In einigen Zwischenüberschriften (H2, H3, H4)

Außerdem solltest Du das Keyword bzw. relevante Suchbegriffe auch hier und da mal fett markieren.

Wichtiger Hinweis:
Wenn Du noch tiefer in das Thema der Content-Erstellung eintauchen möchtest lege ich Dir meinen Beitrag zum Thema SEO Texte schreiben ans Herz. Dort begleite ich Dich von A bis Z bei der Erstellung eines Textes und zeige Dir im Detail, wie ich arbeite.

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3. Titel optimieren (Seitentitel, SEO-Titel, Title-Tag)

Seitentitel, SEO-Titel, Title-Tag, in den Google Suchergebnissen

Kurz vorab: Egal ob „Seitentitel“, „SEO-Titel“ oder „Title-Tag“ — das ist alles dasselbe!

Neben der Erstellung des Inhalts zählt die Optimierung des Seitentitels zu Deinen wichtigsten Aufgaben.

Denn:

Für den Google-Algorithmus ist der Seitentitel wahrscheinlich mit das wichtigste Bewertungskriterium für Deine Seite überhaupt.

Und:

Auch für den Nutzer ist der Titel von größter Bedeutung.

Denn der Titel ist das allererste, was die Nutzer in den Suchergebnissen von Deiner Seite sehen.

Der Titel entscheidet, ob die Nutzer in den Suchergebnissen auf Deine Seite klicken oder nicht.

Der Titel entscheidet über Sieg oder Niederlage…

Wenn der Titel die Nutzer überhaupt nicht abholt und nicht zum Klicken animiert, bist Du geliefert.

Also:

Was macht einen guten Titel aus?

Ein guter Titel…

  • … enthält das Hauptkeyword (und ggf. auch weitere Nebenkeywords).
  • … holt die Nutzer genau dort ab, wo sie sich gedanklich gerade befinden.
  • … macht neugierig und animiert zum Klicken.

Das klingt vielleicht erstmal nach einer Mammutaufgabe, ist aber eigentlich gar nicht so schwer! 🙂

Für den Anfang kannst Du Dich sehr gut an folgendem Muster orientieren:

Seitentitel erstellen (Muster / Vorlage) und Beispiel

Hier noch einmal alle 3 Bausteine im Detail erklärt:

Hauptkeyword

Setze das Hauptkeyword immer an den Anfang des Titels.

Das ist extrem wichtig!

Denn:

Wenn der Nutzer z.B. nach „Online-Marketing“ sucht, möchte er im Titel auch möglichst schnell genau diesen Begriff wieder entdecken.

Dann meldet sein Gehirn:

„Achtung! Hier gibt es eine Übereinstimmung! Das ist für uns relevant!“

Und da wir von links nach rechts lesen, sollte sich das Hauptkeyword möglichst am Anfang (also auf der linken Seite) befinden.

Hauptkeyword im Seitentitel, Übereinstimmung (Grafik)

Trennzeichen

Es ist keinesfalls Pflicht, zwischen dem Hauptkeyword und den Nebenkeywords ein Trennzeichen einzusetzen.

Meiner Meinung nach gibt es Deinem Titel aber eine schön saubere Struktur.

Welches Trennzeichen Du verwendest, spielt grundsätzlich keine Rolle.

Ich verwende gerne die sogenannte „Pipe“ ( | ). Die nimmt einfach besonders wenig Platz weg…

Auf dem Mac generierst Du die Pipe mit [alt] + [7].

Bei  Windows mit [Alt Gr] + [><]. Andere Sonderzeichen, die sich anbieten:

  • ein Doppelpfeil ( » )
  • ein einfacher Bindestrich ( – )

Eine große Auswahl mit vielen weiteren Sonderzeichen findest Du hier.

Hinweis: Leider zeigt Google nicht alle Sonderzeichen in den Suchergebnissen an…

Nebenkeywords / Ergänzungen

Im letzten Element hast Du die Möglichkeit, verwandte Keywords, Synonyme und weitere Erläuterungen einzufügen.

Nutze die Gelegenheit, um den Nutzern noch besser zu zeigen, was sie von Deiner Seite erwarten können.

Sei spezifisch und konkret.

Wenn Du z.B. eine Anleitung schreibst, dann sag es den Nutzern auch!

Schreib nicht einfach „Der perfekte Einstieg“. Das ist zu allgemein.

Schreib stattdessen:

„… 7 Schritte Anleitung für Anfänger“

oder

„… idiotensichere Anleitung“

Wenn Du ein Video hast, kannst Du z.B. am Ende des Titels

„… (Video)“

anhängen.

Zeig den Nutzern, dass sie bei Dir am besten aufgehoben sind und bei Dir die beste Antwort auf ihre Frage erhalten.

Kurz gesagt:

Verstecke Dich nicht und zeig den Nutzern, welche Highlights es bei Dir gibt (die es sonst nirgendwo gibt)!

Oben im Beispiel für meinen Beitrag über SEO-Texte habe ich mich für die Formulierung „1:1 Anleitung“ entschieden.

Warum?

Weil es den Nutzern darum geht, zu lernen, wie man SEO-Texte schreibt.

Und was hilft da am besten?

Eine möglichst genaue / präzise Anleitung, die zeigt, wie man das macht.

3.1) Weitere Tipps & häufige Fehler

Hier noch ein paar weitere Tipps, die Du (wenn möglich) beherzigen solltest:

  • Zahlen verwenden — Zahlen wirken interessant und können die Klickrate erhöhen (ungerade Zahlen werden übrigens besser geklickt als gerade Zahlen).
  • Titel als Frage formulieren — Fragen wecken die Neugier der Nutzer (vergiss das Fragezeichen nicht!).
  • Symbolwörter verwenden — Symbolwörter sprechen den Nutzer direkt an und zeigen ihm, dass er die Lösung für sein Problem auf Deiner Seite findet (z.B. kinderleichte Anleitung, 1:1 Leitfaden, Checkliste, einfache Tipps, für Anfänger, idiotensicher, Video, Download …).
  • Jahreszahl verwenden — Setze die Jahreszahl an den Ende des Titels – das kann die Klickrate erhöhen. Das bietet sich vor allem für dynamische Themen mit regelmäßigen Neuerungen / Aktualisierungen an.

3 häufige Fehler, die Du nicht machen solltest:

  1. Ganze Sätze formulieren
    ➞ Besser: Halte Dich kurz & knapp. Nutzer überfliegen die Suchergebnisse und achten hauptsächlich auf Symbolwörter, außerdem kann die Formulierung von ganzen Sätzen verhindern, dass das Hauptkeyword ganz am Anfang steht.
  2. Komplexe Formulierungen
    ➞ Besser: Keep it clean, keep it simple. Die Nutzer wollen schnell eine Lösung finden und haben weder Zeit noch Lust, Deinen Titel zu entschlüsseln.
  3. Unkonkret bleiben
    ➞ Besser: Formuliere Deinen Titel so konkret wie möglich. Also: was genau erwartet den Nutzer auf Deiner Seite? Welchen Wert bietest Du ihm an?

Noch ein Wort zum Namen Deiner Website im Titel:

Oft sieht man, dass der Name der Website im Titel der Seite steht:

Seitentitel Beispiel: Website-Name im Titel

Bei einigen Website-Baukästen und Systemen ist das leider so voreingestellt.

Meiner Meinung nach ist es aber nicht notwendig, den Namen Deiner Website in den Titel zu schreiben.

Je nach Länge des Namens verschenkst Du einfach sehr viel wertvollen Platz.

Und:

Die meisten Nutzer, die über Google auf Deine Website kommen, kennen Deine Seite noch nicht.

Die Nennung des Website-Namens im Titel hat daher auch nicht wirklich einen „Branding-Effekt“.

Und die Nutzer, die Deine Seite bereits kennen, geben die URL einfach direkt in die Browserzeile ein.

Daher gilt:

Wenn Du die Möglichkeit hast, den Website-Namen aus dem Titel zu entfernen, würde ich es tun.

3.2) Die optimale Länge Deines Titels

Bei der Erstellung des Titels solltest Du unbedingt auch auf die Länge achten.

Denn:

Wenn der Titel zu lang ist, wird er in den Suchergebnissen mit „…“ abgeschnitten:

Seitentitel Beispiel: Titel zu lang, wird in den Suchergebnissen abgeschnitten

Das sieht blöd aus und den Nutzern wird ein Teil des Titels vorenthalten.

Eine absolute Angabe für die richtige Länge des Titels gibt es nicht, da die zulässige Länge von Google ohnehin immer mal wieder angepasst wird.

Füge Deinen Titel einfach hier in dieses Tool von Sistrix ein und prüfe, ob er zu lang ist.

Übrigens:

Bei der Länge des Titels kommt es nicht auf die Zahl der Zeichen, sondern auf die Breite in Pixeln an.

Ein großes M nimmt z.B. sehr viel mehr Platz ein als ein Komma.

Achte daher nur auf die Pixel-Angabe, nicht auf die Zeichenanzahl.

Du kannst Dich darüber hinaus auch immer an den Top 10 Suchergebnissen zu Deinem Hauptkeyword orientieren.

Schau einfach wie lang bzw. wie breit der längste Titel ist, der in den Suchergebnissen komplett angezeigt wird.

3.3) Beispiele für gute & schlechte Titel

Schauen wir uns zu guter Letzt noch ein paar fiktive Beispiele für gute und weniger gute Titel an (Keyword: Gitarre lernen):

Beispiel für einen schlechten Seitentitel (zu kurz und nichtssagend)


Bewertung: Dieser Titel ist viel zu kurz und nichtssagend. Ich habe keinerlei Anreiz, auf dieses Ergebnis zu klicken. Ich erfahre nicht, was mich auf dieser Seite erwartet. Diese Seite habe ich schnell wieder vergessen…

Beispiel für einen schlechten Seitentitel (zu lang, zu unkonkret, Hauptkeyword nicht am Anfang)


Bewertung: Der Titel ist zu lang und viel zu unkonkret. Außerdem enthält er nicht das Hauptkeyword. Auch wenn man Frauen mit einem guten Gitarrenspiel beeindrucken kann, gehört diese Information nicht in den Titel. Als Nutzer, der Gitarre lernen möchte, bin ich total verwirrt – der Titel hilft mir überhaupt nicht weiter. Ich klicke auf ein anderes Ergebnis…

Beispiel für einen neutralen Seitentitel (marktschreierisch, sehr auffällig, animiert zum Klicken)


Bewertung: Dieser Titel ist durch die Emojis und die großen Buchstaben definitiv sehr auffällig. Das kann man so machen – kommt aber natürlich auch immer auf das Thema an. Das Gitarren-Emoji finde ich persönlich ganz cool… — Das „JETZT KLICKEN“ halte ich für überflüssig, da der Nutzer bei Google ohnehin mit dem Ziel sucht, ein Ergebnis anzuklicken. Du solltest den wertvollen Platz lieber für weitere relevante Informationen verwenden. — Weiterhin muss man davon ausgehen, dass Nutzer, die nach „Gitarre lernen“ suchen, nicht unbedingt auf der Suche nach einem Profi-Kurs sind.

Beispiel für einen guten Seitentitel (enthält das Hauptkeyword, holt den Nutzer sehr gut ab)


Bewertung: Diesen Titel finde ich gut, er ist kurz und knackig. Er holt den Nutzer sehr gut ab, da er schon das eigentliche Ziel anspricht: den ersten Akkord spielen (ich habe übrigens eine Ahnung, ob das Sinn ergibt :D). — Die „5 Schritte“ klingen für einen Anfänger machbar. — Den Zusatz „(Video)“ finde ich hier wichtig, da ich mir als Nutzer ein Video wünschen würde, um z.B. die Handgriffe gut nachvollziehen zu können. Auch das ist natürlich abhängig vom Thema.

3.4) Wissenswertes über den Titel

Der Seitentitel ist übrigens nicht nur für das Google-Ranking, sondern auch für die gesamte Wahrnehmung Deiner Seite sehr wichtig.

Er wird z.B. auch angezeigt, wenn Deine Seite auf Social-Media geteilt wird – wie hier auf Twitter:

Seitentitel wird auf Twitter angezeigt

Auch auf WhatsApp wird er gemeinsam mit dem Beitragsbild angezeigt:

Seitentitel wird auf WhatsApp angezeigt

Und im Browser wird der Titel stets oben im geöffneten Tab angezeigt:

Seitentitel wird im Browser-Tab angezeigt

Und noch eine Sache für Nerds…

So sieht das ganze übrigens „unter der Haube“ im Quelltext einer Website aus.

Der Seitentitel wird zwischen dem öffnenden und schließenden HTML title-Tag eingefügt:

Seitentitel im Quelltext / Quellcode

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4. Meta-Beschreibung optimieren (Meta-Description)

Meta-Beschreibung / Meta-Description in den Google Suchergebnissen

Widmen wir uns nun der Meta-Beschreibung.

Die Meta-Beschreibung wird in den Suchergebnissen direkt unter dem Titel angezeigt.

Sie dient dem Nutzer dazu, mehr über den Inhalt der jeweiligen Seite zu erfahren und dann entscheiden zu können, ob das Ergebnis für ihn relevant ist.

Hinweis:

Die Meta-Beschreibung ist im direkten Vergleich weit weniger wichtig als der Seitentitel!

Sie ist vielmehr als hilfreicher Zusatz anzusehen (der sogar die Klickrate erhöhen kann).

Als alleinstehender Rankingfaktor ist sie aber tatsächlich zu vernachlässigen.

Das erklärt auch, warum Google die von Dir festgelegte Meta-Beschreibung in vielen Fällen nicht anzeigt.

Stattdessen generiert der Algorithmus dann eine eigene Meta-Beschreibung, die noch besser zur individuellen Suchanfrage des Nutzers passt.

Ein Beispiel:

Hier die von mir festgelegte Meta-Beschreibung:

Meta-Beschreibung Original / nicht angepasst

Und hier eine von Google angepasste Variante:

Meta-Beschreibung Original / nicht angepasst

Durch diese Anpassung versucht Google auf eigene Faust, das Suchergebnis für die Nutzer noch relevanter zu gestalten.

Ich persönlich sehe diese Anpassungen kritisch, da ich sie in der Regel nicht wirklich hilfreich finde…

Übrigens:

Google passt die Beschreibung immer nur in Bezug auf die aktuelle Suchanfrage an.

In den SEO-Einstellungen bzw. im Quelltext Deiner Seite bleibt die von Dir festgelegte Variante selbstverständlich bestehen!

Dass Google hier so locker leicht Anpassungen vornimmt, zeigt uns, dass es sich bei der Meta-Beschreibung um einen eher „weichen“ bzw. „leichtgewichtigen“ Faktor handelt.

Im Gegensatz dazu wird der Seitentitel von Google so gut wie nie angepasst.

Trotzdem sollten wir uns bei der Optimierung der Meta-Beschreibung natürlich Mühe geben 😉

4.1) Was schreibe ich in die Meta-Beschreibung?

Bei der Optimierung der Meta-Beschreibung sollten wir uns an folgendem Grundsatz orientieren:

„In der Meta-Beschreibung führen wir detailliert aus, was wir im Titel ankündigen.“

Während wir uns beim Seitentitel schon recht stark auf Keywords konzentrieren, können wir es in der Meta-Beschreibung etwas lockerer angehen lassen…

Dennoch sollte zumindest eine Variation das Hauptkeywords enthalten sein!

Ansonsten solltest Du Dich darauf konzentrieren, dem Nutzer noch einmal mitzuteilen, was er auf Deiner Seite erwarten kann.

Ergänze Details, die Du im Titel weglassen musstest (z.B. aufgrund von Platzmangel).

Ein paar Beispiele:

  • Wenn Du im Titel eine Anleitung ankündigst, kannst Du in der Meta-Beschreibung sagen, wie viele Schritte sie umfasst.
  • Wenn Du im Titel einen Ratgeber ankündigst, kannst Du in der Meta-Beschreibung sagen, ob er eher für Anfänger oder Fortgeschrittene geeignet ist.
  • Wenn Du eine Seite zu einem sehr breit gefächerten Thema erstellst, kannst Du in der Meta-Beschreibung sagen, welche untergeordneten Themen Du behandelst.

4.2) Wie gestalte ich die Meta-Beschreibung?

Im Gegensatz zum Seitentitel lässt sich die Meta-Beschreibung meiner Meinung nach nicht nach einem festen Muster erstellen.

Durch mehr Platz und höhere Flexibilität kommt es hier vielmehr auf das Thema der Website und Deinen persönlichen Stil an.

Verwendet Du gerne viele Sonderzeichen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

Oder bist Du eher der schlichte / zurückhaltende Typ?

Für eine bessere Orientierung möchte ich Dir 3 verschiedene Stile vorstellen:

Beispiel für eine Meta-Beschreibung (ganze Sätze, keine Sonderzeichen)


Stil Nr. 1:
Die Beschreibung besteht aus zwei einfachen ganzen Sätzen, auf Sonderzeichen und sonstigen Schnick-Schnack wurde gänzlich verzichtet. — Das wirkt sehr clean und ist für seriöse Themen sicherlich eine gute Option. Allerdings gehst Du hier natürlich das Risiko ein, vom Nutzer „übersehen“ zu werden.

Beispiel für eine Meta-Beschreibung (nur Stichworte und viele Sonderzeichen)


Stil Nr. 2:
Diese Beschreibung haut dem Nutzer Stichworte um die Ohren. Durch die vielen Sonderzeichen und große Buchstaben zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich. — Hier läufst Du möglicherweise Gefahr, als Marktschreier wahrgenommen zu werden.

Beispiel für eine Meta-Beschreibung (nur Stichworte und viele Sonderzeichen)


Stil Nr. 3:
Eine recht ausgewogene Beschreibung. Halbsätze werden durch zurückhaltende Sonderzeichen getrennt. Dieser Stil vereint meiner Meinung nach die Stärken der beiden ersten Stile. — Du fütterst den Nutzer mit allen wichtigen Informationen in Form von gut verdaulichen Halbsätzen. Und trotz Sonderzeichen wirkt es nicht allzu marktschreierisch.

Diese 3 Stile sind natürlich auch nicht in Stein gemeißelt.

Schau einfach, welcher Stil Dir am ehesten entspricht und versuche, Deine Meta-Beschreibung ähnlich zu formulieren.

Mit der Zeit wirst Du aber auch Deinen eigenen Stil entwickeln.

Auch für die Meta-Beschreibung gilt:

Das ist alles kein Hexenwerk…

Und:

Übung macht den Meister! 🙂

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5. Links optimieren (intern & extern)

Die Optimierung Deiner Links ist sehr wichtig. Schließlich sind Links so etwas wie das Lebenselixier des Internets.

Auch für den Googlebot sind Links von großer Bedeutung!

Denn wenn Google das Internet durchwühlt, folgt der Googlebot den Links und hangelt sich so von Seite zu Seite.

Dieser Prozess wird auch als Crawling bezeichnet.

Übrigens:

So sieht das Link-Element im Quelltext aus:

Link im Quelltext, HTML

5.1) Externe Links

Externe Links sind etwas ganz natürliches.

Das zu verstehen und zu verinnerlichen, ist wirklich ganz wichtig!

Denn viele Website-Betreiber leiden meines Erachtens unter einer panischen „Link-Angst“.

Ich weiß nicht genau, woher das kommt…

Aber viele Betreiber sind tatsächlich davon überzeugt, dass ihr Google-Ranking maßgeblich davon abhängt, auf welche externen Webseiten sie verlinken und auf welche externen Webseiten sie nicht verlinken…

So viel kann ich verraten: Das ist Quatsch.

Natürlich solltest Du nicht auf betrügerische Webseiten verlinken, die den Nutzern mit einer miesen Masche das Geld aus der Tasche ziehen.

Aber das erklärt sich ja von selbst… hoffe ich?! 😀

Also:

Solange Du auf externe Webseiten verlinkst, die dem Nutzer weiterhelfen und zu Deinem Thema passen, ist alles im grünen Bereich.

Also kein Grund zur Panik!

Außerdem solltest Du externe Links auch einfach als Teil der User-Experience ansehen. Ein externer Link ist schließlich nichts anderes als ein kleiner zusätzlicher Service für Deine Nutzer.

Aber Achtung:

Auch das externe Verlinken will gelernt sein!

Hier ein ganz wichtiger Hinweis:

Wenn wir auf externe Webseiten, Blogs etc. verlinken, setzen wir grundsätzlich ganz normale Links ein (also: keine nofollow-Links!). Das ist nicht im Sinne des Erfinders!

So setzt Du die Link-Attribute „nofollow“, „sponsored“ und „ugc“ richtig ein:

nofollow Verwende das nofollow-Attribut nur dann, wenn Du nicht möchtest, das die Verlinkung von Deiner Seite auf Website XY von Google als Empfehlung für die verlinkte Website XY gewertet wird.
sponsored Verwende das sponsored-Attribut nur dann, wenn Du Google signalisieren möchtest, dass es sich bei diesem Link um einen gekauften oder gesponserten Link handelt (z.B. Affiliate-Links).
ugc (user generated content) Verwende das ugc-Attribut nur dann, wenn der Link nicht von Dir, sondern von einem Nutzer auf Deiner Seite gesetzt wurde (z.B. ein Link in der Kommentar-Sektion).

Die Link-Attribute kannst Du entweder direkt im Quelltext bearbeiten oder aber über Dein Website-System / Baukasten.

Hier findest Du noch ein paar weitere Infos zu den Link-Attributen.

Direkt im Quelltext:
Im Quelltext fügst Du das jeweilige Attribut einfach in das Link-Element ein:

Link-Attribute im Quelltext einstellen

In WordPress:
Wenn Du in WordPress einen Link einfügst, öffnet sich ein Fenster, in dem Du die Attribute „nofollow“ oder „sponsored“ einfügen kannst:

Link-Attribute in WordPress einstellen

Noch ein Hinweis:

Meiner Meinung nach sollten externe Links immer so verlinkt werden, dass Sie in einem neuen Browser-Tab geöffnet werden.

Auch diese Einstellung kannst Du beim Einfügen des Links auf Deiner Website vornehmen.

Im Quelltext wird dann folgender Zusatz in das Link-Element eingefügt:

externe Links, öffnen im neuen Tab, Quelltext

5.2) Interne Links

Interne Verlinkungen innerhalb Deiner Website sind mindestens genauso wichtig wie externe Links!

Denn:

Interne Links helfen Google dabei, den Inhalt einer Seite zu verstehen.

Wenn Du eine interne Seite konsequent mit dem Ankertext „Kräutertee“ verlinkst, wird Google verstehen, dass es auf dieser Seite um Kräutertee geht.

interne Links, Grafik

Du kannst Dir einen internen Link auch als direktes Gespräch mit Google vorstellen:

Du:

„Hey Googlebot! Schau mal, auf dieser Seite geht es um Kräutertee!“

Googlebot:

„Hi Webmaster! Danke für Deinen Hinweis – jetzt habe ich den Durchblick!“

Mit sinnvollen internen Links kannst Du Google also aktiv dabei helfen, die Inhalte Deiner Seite zu verstehen und einzuordnen.

Wichtig:

Verwende bei internen Links als Ankertext immer das Keyword, für das die verlinkte Seite ranken soll — das ist nicht verboten!!!

Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise ist Wikipedia:

interne Links, Beispiel: Wikipedia

Wenn Du stattdessen zu allgemeine Ankertexte wie z.B. „hier“ oder „diese Seite“ verwendest, machst Du es Google sehr schwer, die Inhalte zu verstehen.

Achte bei internen Links auch unbedingt darauf, Überschneidungen zu vermeiden!

Wir erinnern uns:

Jede einzelne Seite wird nur für 1 einziges Thema optimiert.

Daher sollte jede Unterseite auch immer mit einem eindeutigen Ankertext verlinkt werden.

Du musst nicht immer zu 100% das Hauptkeyword verlinken. Es sind auch Variationen möglich wie z.B. „Wirkung von Kräutertee“.

Stelle aber sicher, dass das, was Du im Ankertext ankündigst, auch tatsächlich auf der verlinkten Seite zu finden ist.

Fest steht:

Wenn Du zwei verschiedene Seiten mit demselben Ankertext verlinkst, läuft definitiv irgendwas schief!

Übrigens:

Alle internen Links werden ganz ohne Link-Attribute verlinkt!

Außerdem sollten sie sich meiner Meinung nach auch nicht in einem neuen Tab öffnen.

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6. URL optimieren (Slug, Permalink)

Als nächstes nehmen wir uns die URL vor (auch mit „Slug“ und „Permalink“ ist die URL gemeint).

Die Optimierung der URL ist wirklich kinderleicht!

Im Prinzip geht es nur darum, das Thema bzw. das Keyword in der URL unterzubringen.

Damit schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Die URL enthält unser Keyword (wichtig für Google).
  2. Die URL beschreibt, worum es auf der Seite geht (wichtig für den Nutzer).

Oft ist in diesem Zusammenhang auch die Rede von „sprechenden URLs“.

Das ganze ist aber eigentlich ziemlich unspektakulär…

Zwei Beispiele:

Für meinen Beitrag zum Thema „SEO Texte schrieben“ sieht die URL so aus:

URL optimieren, Beispiel 1, Screenshot

Auf einer anderen Seite von mir habe ich einen Beitrag über nachhaltige Smartphones geschrieben.

In diesem Falle gibt es zwei Keywords, die von den Nutzern als Synonyme verwendet werden: „Fair Trade Handy“ und „faires Smartphone“.

Also habe ich kurzerhand beide Keywords aufgenommen:

URL optimieren, Beispiel 2, Screenshot

Dadurch ist die URL zwar etwas länger geworden, mir war hier aber wichtig, beide Begriffe unterzubringen.

In Sachen Länge gibt es kein richtig und kein falsch…

Halte Dich einfach an den Grundsatz:

So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.

John Müller von Google hat in einem Tweet übrigens klargestellt, dass die Länge der URL selbstverständlich kein Rankingfaktor ist.

Was Du unbedingt vermeiden solltest, sind kryptische URLs, die niemanden weiterhelfen.

Oder wüsstest Du, worum es auf dieser Seite geht?

URL, schlechtes Beispiel, Screenshot

Eben, ich auch nicht 😀

Hier noch einige allgemeine Tipps, die Du bei der Optimierung Deiner URL beherzigen solltest:

  • Keine Unterstriche — Verwende in der URL nur Bindestriche, keine Unterstriche. So empfiehlt es Google.
  • Keine Umlaute — Vermeide in der URL unbedingt Umlaute und Sonderzeichen bzw. wandle sie entsprechend um (z.B. ö = oe und ß = ss). Das Internet ist nicht für Umlaute gemacht. 😀
  • Bleib allgemein — Überlege Dir gut, was Du in Deine URL schreibst. Halte Dich möglichst allgemein, um den Inhalt Deiner Seite in Zukunft noch anpassen zu können. Zwar ist auch die URL nicht in Stein gemeißelt. Allerdings ist sie mit Abstand der unflexibelste Teil Deiner Website.
  • Keine Jahreszahlen — Ich empfehle, in der URL keine Jahreszahlen zu verwenden. Im Titel oder in der Meta-Beschreibung kannst Du die Zahl schnell austauschen, in der URL ist das nicht ohne weiteres möglich!
  • Keine ganzen Sätze — Fokussiere Dich in der URL auf das Wesentliche bzw. auf die wichtigsten Begriffe. Ganze Sätze mit Füllwörtern sind viel zu umständlich.

Noch ein letzter Hinweis:

Es spielt keine Rolle ob in Deiner URL noch der Zusatz „/blog/“ oder „/magazin/“ auftaucht oder nicht.

Es macht wirklich keinen Unterschied…

Ich persönlich finde, dass es die Seite noch besser strukturiert und dem Nutzer dabei hilft, sich zurechtzufinden.

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7. Bilder optimieren

Gute Inhalte leben (auch) von Bildern.

Einerseits können Bilder einfach als Deko-Elemente eingesetzt werden und die Atmosphäre Deiner Website maßgeblich beeinflussen.

Andererseits können Bilder auch dazu verwendet werden, dem Leser dabei zu helfen, den Inhalt besser zu verstehen.

Das gilt insbesondere für Grafiken oder kleine Piktogramme.

Denn:

Unser Gehirn verarbeitet visuelle Reize sehr viel schneller als geschriebenen Text.

Gerade wenn es um mehr oder weniger komplexe Sachverhalte geht, können Bilder wirklich sehr hilfreich sein und die Nutzererfahrung auf ein anderes Level heben!

Auch in diesem Beitrag habe ich einige Bilder und kleine Grafiken verwendet, um bestimmte Zusammenhänge zu erklären und um Dir Beispiele mit an die Hand zu geben.

Der Einsatz von Bildern ist also vor allem für den Nutzer wichtig.

Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass die Bilder auch von Google problemlos verarbeitet werden können.

Auf folgende Dinge solltest Du achten:

7.1) Das Dateiformat

Verwende wenn möglich gängige Dateiformate wie zum Beispiel:

  • JPG / JPEG
  • PNG
  • GIF
Hinweis: Bei eigenen kleinen Grafiken verwende ich selbst sogenannte Vektor-Dateien (Dateiformat: SVG = Scalable Vector Graphics). Der Vorteil daran ist, dass sie in verschiedenen Größen angezeigt werden können, ohne dass die Auflösung darunter leidet. Ich bin allerdings selbst noch unentschlossen, ob dies der beste Weg ist. — Übrigens: Von Haus aus ist es nicht möglich, bei WordPress Vektor-Bilder hochzuladen. Dafür musst Du zunächst das kostenlose Plugin SVG Support installieren.

7.2) Der Dateiname

Für alle Deine Bilder solltest Du einen aussagekräftigen Dateinamen wählen.

Beschreibe dazu einfach kurz den Sinn und Zweck des Bildes.

In der Regel wird dem Nutzer der Dateiname zwar nicht angezeigt…

Ein passender Dateiname hilft Google aber dabei, zu verstehen, was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein Beispiel:

Dem letzten Screenshot oben mit der kryptischen URL habe ich folgenden Namen gegeben:

URL-schlechtes-Beispiel.png

Ganz simpel, kurz und knackig.

Dem Bild, das ich als Titelbild für meine Beiträge verwende, gebe ich in der Regel einen Namen wie:

seo-texte-schreiben-titelbild.jpg

7.3) Das alt-Attribut (ALT-Text)

Das sogenannte alt-Attribut ist sehr wichtig und erfüllt gleich mehrere Aufgaben:

Aufgabe Nr. 1:
Das alt-Attribut hilft Google dabei, den Sinn und Zweck des Bildes zu verstehen.

Aufgabe Nr. 2:
Der eingetragene Text im alt-Attribut wir dem Nutzer auf Deiner Seite angezeigt, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht korrekt geladen bzw. angezeigt werden kann.

Das sieht dann so aus:

alt-Attribut Beispiel

Aufgabe Nr. 3:
Wenn Nutzer z.B. mithilfe eines Screenreaders auf Deine Seite zugreifen, wird ihnen der Text aus dem alt-Attribut vorgelesen.

Aufgabe Nr. 4:
Wenn Du Bilder verlinkst, wird der ALT-Text von Google mehr oder weniger als Ersatz für den Ankertext des Links verwendet.

Das alt-Attribut kannst Du entweder direkt über den Quelltext oder über Dein Website-System bearbeiten.

Im Quelltext sieht das folgendermaßen aus:

alt-Attribut im Quelltext bearbeiten

Für WordPress:
Wenn Du das Bild bei WordPress in den Beitrag einfügst, kannst Du das alt-Attribut in folgendem Feld bearbeiten:

alt-Attribut bearbeiten in WordPress

Für den WIX Homepage Baukasten:
Wenn Du WIX benutzt, kannst Du das alt-Attribut ausfüllen, wenn Du in die Bildeinstellungen gehst:

alt-Attribut bearbeiten bei WIX

Für Jimdo:
Anleitung, um das alt-Attribut bei Jimdo zu bearbeiten (nur möglich, wenn Du ein Premium-Paket gebucht hast).

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Bonus Tipps für Deine Website

Hier findest Du noch ein paar weitere Bonus-Tipps für Deine Website.

Sie haben zwar keinen unmittelbaren Einfluss auf Dein Google-Ranking, können aber trotzdem dabei helfen, die Performance Deiner Website insgesamt zu verbessern.

Nutze die Google Search Console

Die Search Console ist das „offizielle“ SEO-Tool von Google und bietet Dir einige hilfreiche Funktionen an, mit denen Du Google den Zugriff auf Deine Website erleichtern kannst.

ABER:

Selbstverständlich verbessert die bloße Nutzung der Search Console nicht von Zauberhand Deine Rankings! 😉

Bevor wir loslegen:
Hier erfährst Du, wie Du die Search Console für Deine Website einrichten kannst. Hier noch eine Anleitung speziell für Jimdo und eine speziell für WIX.

Grundsätzlich sind für Dich insbesondere zwei Funktionen interessant:

  1. Du kannst Deine Sitemap einreichen.
  2. Du kannst neu veröffentlichte Seiten einreichen und die Indexierung beschleunigen.

Der Reihe nach:

1. Sitemap einreichen

Bei der Sitemap handelt es sich um eine automatisch erzeugte Datei, in der alle (öffentlichen) Seiten und Beiträge Deiner Website strukturiert angezeigt werden.

Das sieht dann z.B. so aus:

Sitemap Datei

Die Sitemap hilft Google dabei, einen strukturierten Überblick über Deine Website zu erhalten.

In der Regel findest Du die Sitemap Deiner Website, indem Du folgende Adressen in die Browserzeile eingibst:

WordPress https://www.beispiel.de/sitemap.xml
https://www.beispiel.de/sitemap_index.xml
Jimdo https://www.beispiel.de/sitemap.xml
WIX https://www.beispiel.de/pages-sitemap.xml

So kannst Du die Sitemap Deiner Website in der Search Console einreichen:

Schritt 1: Wähle in der linken Seitenleiste den Tab „Sitemaps“ aus:

search console sitemap einreichen, schritt 1

Schritt 2: Trage den Namen der Sitemap-Datei in das dafür vorgesehene Feld ein und klicke auf „Senden“:

search console sitemap einreichen, schritt 2

2. Neue Seiten einreichen

Wenn Du eine neue Seite bzw. einen neuen Beitrag veröffentlicht hast, kannst Du die URL in der Search Console einreichen.

Dadurch weist Du den Googlebot daraufhin, dass Du eine neue Seite veröffentlicht hast, die er sich anschauen (und indexieren) kann.

So gehst Du vor:

Schritt 1: Füge die neue URL vollständig in das obere Suchfeld ein:

neue seite einreichen search console, schritt 1

Schritt 2: Klicke auf „Indexierung beantragen“:

neue seite einreichen search console, schritt 2

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Nutze Google Analytics

Neben der Search Console solltest Du für Deine Website auch Google Analytics einrichten.

Warum?

Weil Google Analytics in Sachen Tracking und Analyse noch einmal ein ganz anderes Kaliber ist als die Search Console.

Im Gegensatz zur Search Console erfasst Google Analytics wirklich ALLE Nutzer!

Ganz egal, über welchen Kanal (Channel) sie auf Deine Seite kommen…

Außerdem bietet Google Analytics viele tolle Features an, mit denen Du nachvollziehen kannst, wie sich die Nutzer auf Deiner Website verhalten bzw. wie sie mit den Inhalten interagieren.

Ein tolles Feature ist z.B. das Conversion-Tracking.

Damit kannst Du messen, wie viele Besucher eine bestimmte Aktion abschließen (z.B. die Anmeldung zum Newsletter oder der Kauf eines Produkts).

Die gesammelten Daten kannst Du auswerten und ggf. Änderungen an Deiner Seite vornehmen, um die entsprechende Conversion-Rate zu erhöhen.

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Entferne unwichtige Seiten aus dem Index

Wie in diesem Beitrag schon des Öfteren angesprochen, geht es im SEO-Bereich um Qualität, nicht um Quantität.

Ziel ist es also, die „Qualitätsdichte“ unserer gesamten Website so hoch wie möglich zu halten.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Seiten, die wir in den Google-Index entlassen, absolute Brecher sein!

Auf unserer Seite tummeln sich aber unweigerlich auch einige Seiten, die qualitativ minderwertig bzw. für den Nutzer unerheblich sind.

Dazu gehören z.B. folgende Seiten:

  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Kontakt-Seite
  • AGB
  • etc.

Streng genommen „verwässern“ diese Seiten die Qualitätsdichte unserer Website.

Um dem entgegenzuwirken, können wir diese Seiten aus dem Google-Index ausschließen.

Wir geben dem Googlebot also das Signal:

„Diese Seite bitte nicht in den Index aufnehmen! Danke.“

Wie stellen wir das an?

In WordPress:

Grundsätzlich kannst Du diese Einstellung mit allen gängigen SEO-Plugins vornehmen (z.B. RankMath, The SEO-Framework).

Öffne zunächst die Bearbeitungsansicht des Beitrags oder der Seite, die Du aus dem Google-Index entfernen möchtest.

Scrolle dann runter zu den Einstellungen des SEO-Plugins und nehme die entsprechende Einstellung vor:

Bei RankMath:

Öffne den Tab „Erweitert“ und klicke dann auf „Kein Index“.

noindex Einstellung, WP-Plugin RankMath

Bei SEO-Framework:

Öffne den Tab „Sichtbarkeit“ und wähle im Drop-Down-Menü „noindex“ aus.

noindex Einstellung, WP-Plugin The SEO Framework

Bei Yoast SEO:

Öffne den Tab „Erweitert“ und wähle dann im Drop-Down-Menü „Nein“ aus.

noindex Einstellung, WP-Plugin Yoast SEO

Bei Jimdo:
Anleitung für erweiterte SEO-Einstellungen bei Jimdo.

Bei WIX:
Informationen zu den SEO-Einstellungen bei WIX.

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Google My Business Ranking verbessern (Local SEO)

In diesem Beitrag widme ich mich ausschließlich der „normalen“ (nicht-lokalen) Optimierung Deiner Website.

Wenn Du aber z.B. ein lokaler Dienstleister bist, macht es natürlich durchaus Sinn, auch für lokale Suchanfragen wie z.B. „Steuerberater Aachen“ zu ranken.

Beim Local-SEO geht es in erster Linie darum, im sogenannten „Local Pack“ zu ranken:

Google Local Pack, lokale Suchanfragen

Wie das geht, erklärt SEO-Experte Alexander Rus in folgendem Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hier kannst Du Dein Google My Business-Profil anlegen.

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SEO-Irrtümer & Mythen

Du musst regelmäßig neue Artikel posten

Oft wird behauptet, dass die Google-Rankings steigen, wenn regelmäßig neue Seiten bzw. Inhalte veröffentlicht werden.

Nun ist es so, dass das offensichtlich Quatsch ist. 😀

Warum?

Diese Theorie widerspricht Googles Philosophie…

Google geht es um Qualität – nicht um Quantität!

John Müller von Google sagt dazu:

„Google doesn’t count your blog posts. I’d focus on quality rather than quantity. Make something truely awesome, unique, compelling, & insightful. If that’s a single page, it’s a single page. More pages, or more words on a page, don’t make something better.“

Auch ich selbst konnte übrigens noch nicht beobachten, dass hier ein Zusammenhang besteht.

Im Gegenteil…

Auf meiner Website my-green-choice.de habe ich den letzten Artikel am 13.05.2021 veröffentlicht.

Und so haben sich die Rankings seitdem entwickelt (ohne, dass ich etwas neues veröffentlicht habe):

Komisch, oder?

Also:

Lege Deinen Fokus voll und ganz auf Qualität und verschwende Deine Energie nicht auf die Erstellung von 10 Beiträgen pro Monat, die weder Dir selbst noch den Nutzern etwas bringen.

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Bezahlte Anzeigen = bessere Rankings

Ich habe vor kurzem in einem Kommentar gelesen, in dem behauptet wurde, dass die Rankings steigen, wenn man bei Google Werbung schaltet und wieder sinken, wenn man keine Werbung mehr schaltet.

Sorry, aber das ist wirklich blanker Unsinn…

Korrelation ≠ Kausalität!

Stell Dir einmal vor, wie miserabel die Suchergebnisse aussehen würden, wenn Google tatsächlich so vorgehen würde…

Für Google ist die Integrität bzw. die Qualität der Suchergebnisse wahrscheinlich der wichtigste Unternehmenswert überhaupt.

Warum?

Weil Google seinen enormen Marktanteil nur behalten kann, wenn die Nutzer auch in Zukunft immer wieder auf Google zurückgreifen.

Und wie bringt man Nutzer dazu, immer wieder auf eine Suchmaschine zurückzugreifen?

Indem man die bestmöglichen (unverfälschten) Suchergebnisse liefert.

Im SEO-Bereich werden die Menschen wohl auch noch in 50 Jahren nach der einen geheimen Formel oder nach dem einen magischen Trick suchen (den es natürlich nicht gibt).

SEO ist keine Magie.

Die unbezahlten Suchergebnisse verdanken ihren Namen der Tatsache, dass man die Rankings nicht einfach mit Geld kaufen kann.

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Vorsicht: Studien, Analysen & Trends

Immer wieder werden neue Studien und Analysen veröffentlicht, die (scheinbar) aufdecken, was wirklich wichtig ist, um Top-Rankings zu erreichen.

Ja, diese Studien können durchaus interessant sein und spannende Einblick liefern.

Allerdings solltest Du die Ergebnisse der Analysen immer mit Vorsicht genießen.

Denn auch hinter solchen Studien steht oft insgeheim der Wunsch, den einen Faktor zu finden, der Deine Website nach vorne katapultiert.

Den gibt es aber gar nicht…

Schau Dir die Ergebnisse an und ziehe Deine Schlüsse.

Lass Dich aber bitte nicht auf irgendwelche Werte oder Formeln festnageln!

Beispiel:

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Texte mit 1.500 Wörtern besser ranken, als Inhalte mit 500 Wörtern.

Heißt das nun, dass Du auf Teufel komm raus nur noch Texte schreiben solltest, die ca. 1.500 Wörter haben?

Nein, natürlich nicht.

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gibt es zwar einige Best-Practices und „Grundregeln“ (wie z.B. die Punkte in der obigen Anleitung).

Gerade wenn es um die Erstellung von Weltklasse-Inhalten geht, heißt es aber auch oft:

„Es kommt drauf an.“

Lass Dich also nicht auf bestimmte Werte festnageln.

Setze einfach alles daran, den bestmöglichen Inhalt zu erstellen, der den Nutzer wirklich weiterbringt.

Wie viele Wörter Du dazu benötigst, ist Nebensache!

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Der Domain-Name ist wichtig für mein Ranking

Der Name Deiner Domain ist für Dein Google-Ranking nicht ausschlaggebend.

Von einer „Keyword-Domain“ wie z.B. schnell-abnehmen.de rate ich ab.

Meiner Meinung nach solltest Du Dir lieber einen Markennamen oder ggf. auch Deinen echten Namen als Domain sichern.

Denn:

Eine Keyword-Domain schränkt Dich thematisch sehr ein.

Und was noch viel wichtiger ist:

Der Nutzen ist aus SEO-Sicht gering bis gar nicht vorhanden.

Soll heißen:

Du rankst nicht automatisch besser, wenn Dein Keyword in der Domain vorkommt!

Noch ein Punkt, der gegen eine Keyword-Domain spricht:

Um die Relevanz einer Seite noch besser bewerten zu können, versucht Google auch die Bekanntheit einer Marke miteinzubeziehen.

Hier spielt z.B. das Suchvolumen des Marken-Keywords eine Rolle (z.B. „Adidas“).

Der Aufbau einer Marke gelingt aber nur dann, wenn Du auch über einen echten Markennamen verfügst.

Und dieser Name muss einzigartig bzw. klar identifizierbar sein.

Bei einer Keyword-Domain ist das nicht der Fall.

Wenn der Nutzer also „schnell abnehmen“ eingibt, kann Google nicht wissen, ob er ganz allgemein nach dem Keyword oder tatsächlich nach Deiner Website / „Marke“ sucht.

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Fazit / Zusammenfassung

Du hast es bis hierhin geschafft? Respekt!

Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Anleitung helfen, das Ranking Deiner Website bei Google zu verbessern.

Und denk immer dran:

SEO ist keine Zauberei!

Dein Ziel Nr. 1 sollte immer sein, dem Nutzer wirklich aufrichtig weiterhelfen zu wollen.

Wenn Du dann noch die SEO-Grundlagen beherzigst, kann eigentlich nichts mehr schief gehen! 🙂

Ich wünsche Dir gute Rankings!

Du hast eine Frage oder eine Anregung? Dann schreib mir gerne einen Kommentar!

Hier findest Du noch einige ausgewählte Beiträge, die Dich interessieren könnten:

Google Ranking checken

Du willst wissen, auf welcher Position Deine Website gerade für Dein Keyword rankt?

Hier kannst Du das aktuelle Ranking Deiner Website mit nur einem Klick überprüfen!

Tipp:

Wenn Du die einzelnen Rankings Deiner Website langfristig beobachten möchtest, empfehle ich Dir das Tool AccuRanker.

Du legst einfach die Domain und die Keywords an, die Du tracken möchtest und das Tool kontrolliert die Rankings automatisch alle 24 Stunden.

So kannst Du die Entwicklung sehr gut nachvollziehen.

Das sieht dann z.B. so aus:

Google Ranking Check, AccuRanker

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein, grundsätzlich hat die Wahl Deines Website-Systems keinen Einfluss auf Deine Rankings. Es geht um den besten Inhalt, nicht um das beste System!

Mit Baukasten-Systemen à la Jimdo oder WIX bist Du gerade als Einsteiger gut beraten. Auch ich habe damals meine erste Website mit Jimdo gestartet.

Allerdings muss man natürlich dazu sagen, dass Du in den Details und im Feintuning nicht ganz so flexibel bist wie mit einem offenen System wie z.B. WordPress.

Nein, die bloße Installation eines SEO-Plugins hat keinerlei Einfluss auf Deine Rankings (auch wenn die Plugin-Anbieter gerne etwas anderes behaupten).

Tipp: Ich selbst nutze die kostenfreie Version von RankMath und bin damit sehr zufrieden. Empfehlenswert ist auch The SEO Framework.

Jein…

Die Empfehlungen bzw. Warnungen, die von den SEO-Plugins ausgegeben werden, können manchmal hilfreich sein. Allerdings solltest Du Dich auf gar keinen Fall blind auf sie verlassen!

Denn:

SEO-Plugins können nur Wörter zählen, die Absatzlänge bestimmen und diverse Quoten berechnen.

Was die Plugins nicht können:

Deinen Inhalt verstehen.

Und wer Deinen Inhalt nicht verstehen kann, kann ihn auch nicht bewerten.

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